Kindernotärzte im Einsatz: Die Retter der Kleinen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Kindernotärzte im Einsatz Die Retter der Kleinen

Sie sind 24 Stunden am Tag bereit, um die größten Leiden der Kleinen zu lindern und verängstigte Eltern zu beruhigen. Durchschnittlich fünf mal täglich rücken die Münchener Kindernotärzte aus, um erste Hilfe zu leisten.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Ob Fieberkrämpfe, Verkehrsunfälle, Verbrennungen oder die typischen Spielunfälle - es gibt nichts, wogegen die bayerische Rettungstruppe nicht gewappnet wäre. Meistens ist es ein Kampf gegen die Zeit.

Bei Notruf 112 eilen jeweils ein Kindernotarzt von einer der vier großen Kliniken Münchens zusammen mit einem Rettungsassistenten der Feuerwehr herbei, um den kleinen Patienten zu helfen. Seit gut zehn Jahren lautet hier die Devise: ein Kind ist kein kleiner Erwachsener, sondern ein Patient mit speziellen Bedürfnissen und es braucht eine gesonderte medizinische Erstversorgung. Doch auch um die sorgenvollen Eltern wird sich in München eingehend gekümmert, denn wenn die Kleinen leiden, leiden auch die Eltern.

SPIEGEL TV Extra begleitet die Kindernotärzte bei der Arbeit, beobachtet überforderte Eltern, den hilflosen Nachwuchs und Ärzte im Einsatz für die Gesundheit der Kleinen.


Zur Fotostrecke: Retter im Einsatz
Zur Fotostrecke: Retter im Einsatz 
FOTOSTRECKE

Retter im Einsatz

Ist bei einem Notfall ein Kind im Alter bis zu 12 Jahren betroffen, wird von der Rettungsleitstelle automatisch der Kindernotarzt alarmiert. Da für die Stadt und den Landkreis München nur ein solcher Notarzt zur Verfügung steht und die Strecken zum Einsatzort mitunter weit sind, ist bei einem Notruf vor allem Geschwindigkeit gefragt. Mit einem speziellen kleinen und wendigen Einsatzfahrzeug wird der Kinderfacharzt deshalb schnellstmöglich zu seinen kleinen Patienten gebracht. Sehen Sie Bilder vom Alltag der Münchener Kindernotärzte. mehr...






MEDIZIN

Stiefkinder des Fortschritts

Säuglinge und Kinder, klagen Pädiater, sind "therapeutische Waisen". Viele Medikamente können ihnen die Ärzte nicht verordnen, weil deren Wirkung im kindlichen Körper unbekannt ist. Andere Arzneistoffe werden zwar eingesetzt, doch ob die Dosierung stimmt, ist Glückssache. mehr... 






TODESGEFAHR SPIELPLATZ

Kind erwürgt sich beim Rutschen

Erst am Morgen hatte eine Berliner Zeitung gemeldet: "Alarm auf Berlins Spielplätzen". Der TÜV habe bei etlichen Anlagen "erhebliche Mängel" festgestellt. Am Mittag gab die Polizei bekannt: Erneut hat sich ein Kind beim Rutschen stranguliert. mehr...






Im Web:

Verwandte Artikel