Unmögliche Post: Spezial-Kuriere in heikler Mission - DER SPIEGEL
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Unmögliche Post Spezial-Kuriere in heikler Mission

Etwas von einem Ort an den anderen zu bringen, ist an sich noch kein allzu schwieriges Unterfangen. Handelt es sich bei dem Transportgut jedoch um einen tonnenschweren Dickhäuter oder einen wertvollen Kunstgegenstand, müssen Profis ran. Spezial-Kuriere sind oft in (fast) unmöglicher Mission unterwegs.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?



Wie verschicke ich einen Elefanten? Wie transportiere ich Millionenwerte, ohne dass es jemand merkt? Diese Fragen beschäftigen täglich Kuriere, die für besondere Aufgaben angeheuert werden. Kuriose Aufträge erweisen sich oft erst vor Ort als heikle Missionen, die ungewöhnliche Lösungen erfordern - und die zu finden, ist nicht immer ganz einfach. Aber für die Verschickerprofis gibt es einen Begriff nicht: Unmögliche Post.

SPIEGEL TV EXTRA begleitet drei Kuriere mit ungewöhnlicher Fracht vom Elefanten bis zum Kunstwert.


KUNSTTRANSPORT

Bilder auf Reisen

Mit 150 wertvollen Bildern, Zeichnungen und Grafiken eine Tour durch vier südamerikanische Länder zu machen, ist sicher nicht Jedermanns Sache. Für derart schwierige Aufgaben gibt es Spezialfirmen, die Transport, Organisation und das ordnungsgemäße Einpacken der teuren Stücke übernehmen. Dazu gehört etwa die seefeste Dämmung eines Frachtcontainers oder eine klimabeständige Verpackung für empfindliche Leinwände.

Das Unternehmen Tandem aus dem nordrhein-westfälischen Frechen etwa kümmert sich unter anderem um Kistenbau und alles, was mit der Versendung per Luftfracht zu tun hat. Dazu gehört die Abfertigung der Stücke beim Zoll und die entsprechenden Genehmigungen. Am Zielort angekommen, übernimmt ein Mitarbeiter um die Zustellung der Bilder.

Kontakt:
Tandem Lagerhaus und Kraftverkehr Kunst GmbH
Mauritiusstraße 107
50226 Frechen
Tel.: 02234/955 880
Fax: 02234/22 445
Im Web: www.tandem-kunst.de 


LEBENDIGE FRACHT

Vorsicht mit großen und kleinen Tieren

Mit tierischer Fracht unterwegs: Das Wohlergehen der Tiere ist durch die Tierschutztransportverordnung geregelt. Demnach darf ein Wirbeltier nur befördert werden, wenn sein körperlicher Zustand den Transport erlaubt. Ohne Vorbereitung geht es nicht, denn wer das Tier transportiert, muss auch dafür sorgen, dass es am Bestimmungsort in Empfang genommen wird.

Während der Fahrt muss die lebendige Fracht genügend Platz haben. Auf gar keinen Fall darf der Transport dem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Wer Wirbeltiere gewerbsmäßig befördern will, muss das beim Veterinäramt . Der Verantwortliche muss eine Sachkundebescheinigung vorlegen, die nach Überprüfung der fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten ausgestellt wird.

Die gesetzlichen Bestimmungen im Web:
Tierschutztransportverordnung 


LUFTFRACHT

Vollblüter an Bord

Zu den Olympischen Spielen vor drei Jahren hoben drei Jumbos mit einer teuren Fracht vom Airport Frankfurt am Main ab. Ihr Ziel: die australische Metropole Sydney. Ihre Ladung: 200 edle Vollblüter. Die drei Boeings der Lufthansa Cargo transportierten sämtliche Pferde der weltweiten Spring -und Dressurreiter-Elite zu den Spielen nach Sydney. mehr...

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