Fahnder und Kontrolleure bei der Arbeit : "Vertrauen ist gut ..." - DER SPIEGEL
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Fahnder und Kontrolleure bei der Arbeit "Vertrauen ist gut ..."

Sie durchwühlen Koffer, Rucksäcke und Hausmüll, stoppen Lastkraftwagen und legen Baustellen lahm. Kontrolleure aller Art wachen über die Einhaltung von Recht und Ordnung.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Wo sie auftauchen, tauchen Schwarzarbeiter unter: Die Fahnder des Landesarbeitsamtes Düsseldorf sorgen auf Baustellen und Bundesstraßen in Nordrhein-Westfalen für Aufregung. Bei der Suche nach illegal Beschäftigten geraten zwangsläufig auch Unbescholtene in die Mangel der Kontrolleure.

Gelassen bis gereizt reagieren Reisende, wenn sie nach ihrer Ankunft auf dem Flughafen Köln/Bonn von den Zollbeamten zur Inspektion des Urlaubsgepäcks gebeten werden. Täglich entsendet die "Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und Vervielfältigungsrechte" Kontrolleure in die deutsche Hauptstadt. Der Lauschangriff der GEMA-Prüfer richtet sich gegen Kneipiers und Geschäftsinhaber. Wer öffentlich Musik zu Gehör bringt, muss zahlen.

Zahlen sollen auch die Kunden der Berliner Stromgesellschaft. Doch nicht alle Stromkonsumenten sind dazu bereit. Manche zapfen die Leitungen des Nachbarn an, andere bohren in öffentlichem Grund nach kostenloser Energie. Mit detektivischer Akribie versuchen die Kontrolleure des Energieversorgers den zwielichtigen Kunden auf die Schliche zu kommen. Häufig mit Erfolg. Kontrolleure sorgen für Recht und Ordnung und sitzen meist schon von Amts wegen am längeren Hebel. Allein deshalb machen sie sich wie kaum eine andere Berufsgruppe zur Zielscheibe von Anfeindungen.

SPIEGEL TV begleitet Kontrolleure bei ihrer Arbeit im Spannungsfeld zwischen Pflichterfüllung und Bürgernähe.





GEZ GANZ GROSS

Fernseher oder Waschmaschine?

Einigen von Ihnen kommt die Situation bekannt vor: Der Mann, der soeben sanft und unaufdringlich Ihren Klingelknopf betätigt hat, lächelt scheel durch den Türspalt und reckt seinen Hals in Ihre Richtung, als sei er schwerhörig. Schwerhörig? Weit gefehlt. Der gutmütig grinsende Herr verdient sein Geld mit eben jenem überdruchschnittlich gut entwickelten Gehörsinn, den ein Gebührenbeauftragter in Sachen Rundfunk mitbringen sollte. mehr...

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