SPIEGEL TV Special Stalingrad - Ein deutsches Drama
"Diese Stadt steht auf Skeletten", sagt Matthias Gurski vom "Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge". Seit mehr als zehn Jahren sucht er in der Region Wolgograd - ehemals Stalingrad - nach den sterblichen Überresten gefallener deutscher Soldaten.
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Beinahe 40.000 Leichen hat Gurski bereits gefunden und exhumiert. Seit 1999 werden sie auf dem deutschen Soldatenfriedhof Rossoschka begraben.
Vor mehr als sechzig Jahren, am 13. September 1942, gelang es den Soldaten der deutschen 6. Armee, in die Wolga-Stadt einzudringen. Um jedes Haus, jeden Keller, jeden Meter Boden wurde gekämpft. Die Menschenverluste auf beiden Seiten waren verheerend.
Fünf Monate später dienten die Toten den Nazis noch einmal als Propagandamittel. "Sie starben, damit Deutschland lebe", titelte der "Völkische Beobachter" am 4. Februar 1944.
- Bücher zum Thema: Die Hölle im Kessel von Stalingrad
- Landkarten zur Schlacht um Stalingrad
- Russische und deutsche Stalingrad-Dokumente
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