Rührei ohne Ei: Die leckere Alternative ohne Eier und Fipronil - DER SPIEGEL
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EIMELDUNG So retten Sie das Sonntagsfrühstück

Muss ich wegen des jüngsten Lebensmittelskandals etwa am Wochenende auf mein Frühstücksrührei verzichten? Nö. Wir haben eine einfache und leckere Alternative - vollkommen Fipronilfrei.
Veganes Rührei
Veganes Rührei

Veganes Rührei

Foto: Jörg Mayer
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Wir haben wieder einen Lebensmittelskandal. Diesmal sind es vergiftete Eier. Mindestens drei Millionen davon sollen nach Deutschland geliefert worden sein. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung ist der Verzehr mit Fipronil belasteter Eier für Erwachsene zwar unbedenklich, Kinder sollten allerdings die Finger davon lassen. Die niederländische Lebensmittelbehörde NVWA indes rät, generell bis mindestens Sonntag auf den Eierkonsum zu verzichten.

Das sonntägliche Frühstücksei fällt also aus. Abgesehen davon, dass am Wochenende in vielen Supermärkten vermutlich ohnehin keine Eier erhältlich sein werden. Ganz auf liebgewonnene Rituale muss allerdings niemand verzichten. Sehen wir die unappetitliche Geschichte doch als Gelegenheit, Rühreier einmal auf andere Art und Weise zuzubereiten - ohne Eier. Denn Rührei ohne Ei ist nicht einfach Rühr, sondern sehr lecker.

Für vier Personen brauchen Sie:

400 g Tofu

2 Schalotten

4 EL Pflanzenöl

1 TL Hefeflocken

1/2 TL Kurkuma

1/2 TL schwarzer Pfeffer

1 Prise Muskat

1 Prise Paprikapulver

8 EL Sojajoghurt ungesüßt

1 TL Kala Namak frisch gemahlen

Tofu abtropfen lassen, in feine Scheiben schneiden und mit den Händen klein zupfen. Schalotten in feine Würfel hacken.

Öl in eine heiße Pfanne geben, Tofu und Schalotten bei mittlerer Hitze 5 Minuten unter Rühren leicht anbräunen. Herd auf niedrige Hitze schalten, Hefeflocken, Kurkuma, Pfeffer, Muskat und Paprikapulver unterrühren.

Sojajoghurt unterheben, gut umrühren und 3 Minuten köcheln lassen. Veganes Rührei vom Herd nehmen, Kala Namak unterrühren und mit frisch gehacktem Schnittlauch auf getoastetem Brot servieren.

Rezept und Bilder stammen von den preisgekrönten Foodbloggern von "Eat This ".

löw