Nationalfeiertag in Frankreich Wie ein Luxusgefängnis in Paris zum Symbol der Revolution wurde Am 14. Juli gedenkt Frankreich des Sturms auf die Bastille, mit dem 1789 die Französische Revolution begann. Wahre Horrorgeschichten rankten sich um das Staatsgefängnis. Doch wer dort einsaß, hatte es nicht unbedingt schlecht. Von Christoph Slangen Zur Merkliste hinzufügen
Lockere Sitten an Europas Fürstenhöfen Bube, Dame, König, Sex Europas Eliten scherten sich wenig um christliche Moral. Zu Zweckehen verpflichtet, lebten die Adeligen ihre Begierden in Affären aus. Doch Lüstlinge wie Casanova oder der Marquis de Sade gingen selbst ihnen zu weit. Von Volker Reinhardt Zur Merkliste hinzufügen
Geschichte der Selbstbefriedigung Als Masturbation angeblich zu Tuberkulose führte Mediziner kämpften einst mit Dornenringen und Keuschheitsgürteln gegen die »Selbst-Befleckung« – und quälten Millionen Menschen. Der Wahn lässt sich auf ein einzelnes Buch aus dem 18. Jahrhundert zurückführen. Von Solveig Grothe Zur Merkliste hinzufügen
Kreative Einsamkeit In der Isolation zur Inspiration Physik, Politik, Pornografie: Dass man soziale Abgeschiedenheit auch für große Ideen nutzen kann, zeigt der Blick in historische Biografien - von Marquis de Sade über Lenin zu den Beatles. Von Solveig Grothe Zur Merkliste hinzufügen
Rousseau zum 300. Geburtstag "Der Mann ist wie ein Brühwürfel" Zurück zur Natur! Gemeinwohl! Edler Wilder! Die moderne Welt verdankt Jean-Jacques Rousseau viele berühmte Schlagwörter. Zum 300. Geburtstag des Philosophen spricht der Experte Joseph Vogl über dessen Ansichten zur guten Erziehung, erotischen Vorsorge - und perfekten Regierung. Zur Merkliste hinzufügen
Schocktheater Kopulation als Subversion Die katalanischen Theater-Rebellen La Fura dels Baus provozieren seit 25 Jahren mit grellen Effekten und wohl kalkulierten Tabubrüchen. Beim Hamburg-Gastspiel der Schockveteranen ging es um die Sex- und Gewaltphantasien des Marquis de Sade. Die allerdings erwiesen sich als erstaunlich inszenierungsresistent. Von Werner Theurich Zur Merkliste hinzufügen
"Sade Surreal" Die Erotik des Bösen Zu Lebzeiten galt der Marquis de Sade als Monster, danach verehrte man ihn als radikalen Freigeist. Das Kunsthaus Zürich würdigt ihn jetzt in einer großen Schau als Wegbereiter des Surrealismus. Von Sven Siedenberg Zur Merkliste hinzufügen