Krasse Typen an der Uni: Was Annkathrin an dem Rockabilly-Style mag - DER SPIEGEL
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Deutschlands Uni-Typen Ich bin hier die Rockabella

Hach, die Fifties! Rockabillys wie Kunstgeschichtestudentin Annkathrin Schwedhelm, 26, leben gerne in der Vergangenheit - zumindest was Klamotten und Musik angeht. Der UniSPIEGEL zeigt schräge Campus-Typen.
Rockabella: Annkathrin stylt sich wie in den Fünfzigern
Rockabella: Annkathrin stylt sich wie in den Fünfzigern

Rockabella: Annkathrin stylt sich wie in den Fünfzigern

Foto: Dominik Asbach
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Knallrote Lippen, geknotete Karo-Bluse, Tolle im Haar: Wenn Annkathrin Schwedhelm durch die Stadt läuft, erinnert sich manch ältere Dame ganz sicher an die eigene Jugend. Die Studentin der Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum kleidet und schminkt sich nämlich im Stil der fünfziger Jahre. Die 26-Jährige, die in Essen wohnt, steht auf "Rockabilly", eine Spielart des Rock'n'Roll aus der Zeit von Buddy Holly und dem frühen Elvis Presley.

Geliebäugelt hat die Studentin, die alle Anka nennen, mit dem Oldie-Look schon in der Schule. "Eine richtige Szene mit einschlägigen Klamottenläden und Partys fand ich aber erst vor, als ich ins Ruhrgebiet gezogen bin", sagt sie. Anka stürzte sich ins Angebot. Petticoats, lasziver Lidstrich und eine Frisur, bei der sie ihre halblangen Haare schneckenförmig zu "Victory-Rolls" eindreht, gehören zur Standardausrüstung, wenn sie mit Freunden zu Konzerten ihrer Lieblingsbands Peacocks und Ben Wild And The Wild Band geht.

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Besondere Uni-Typen: Bunt, schrill, anders

Foto: Dominik Asbach

"Ich liebe den Look, er betont Weiblichkeit auf ganz besondere Art", findet Anka. Ihre Begeisterung für die Fifties-Optik und Songs wie "Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett" kann sie auch auf der Bühne ausleben: als Sängerin der Essener Underground-Band The Cherrypops.

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