Autobauer: Billigmarke beschert Renault Absatzrekord - DER SPIEGEL
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Autobauer Billigmarke beschert Renault Absatzrekord

Dank der rumänischen Billigmarke Dacia hat der Autobauer Renault im vergangenen Jahr erstmals mehr als 2,5 Millionen Autos verkauft. Dacia half dabei, die Schwächen der Kernmarke des Konzerns auszugleichen.
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Paris - Trotz Einbrüchen bei der Hauptmarke Renault erhöhten die Franzosen den Absatz im Jahr 2005 um 1,7 Prozent auf 2,53 Millionen Autos. Einem Rückgang um 4,1 Prozent in West- und Mitteleuropa stand dabei ein kräftiges Wachstum von 21,1 Prozent in der übrigen Welt gegenüber, teilte Renault heute in Paris mit.

Von der Kernmarke Renault verkaufte der Autobauer 2,25 Millionen Fahrzeuge - ein Minus von 2,6 Prozent. In West- und Mitteleuropa ging der Absatz sogar um 4,6 Prozent zurück und der Marktanteil fiel von 10,8 auf 10,3 Prozent. Auslöser war der Flop des Kleinwagens Modus und das Altern des Erfolgsmodells Mégane, das aber das meistverkaufte Auto in Westeuropa bleibt.

Die rumänische Billigtochter Dacia dagegen steigerte ihren Absatz dank des von Renault entwickelten Modells Logan um 70 Prozent auf 163.723 Fahrzeuge. 2006 rechnet der französische Hersteller mit einem weiteren Absatzplus. Den Hauptanteil an dem leichten Anstieg sollen nach Unternehmensangaben die Märkte außerhalb Europas haben. Positiv werde sich neben dem neuen Clio auch dann wieder der Logan auswirken.

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