BASF meldet Milliardenverlust - DER SPIEGEL
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2020 erstes Minus seit Jahrzehnten BASF meldet Milliardenverlust

Trotz eines starken vierten Quartals schließt BASF das zurückliegende Jahr im Minus ab. 2021 erwartet der Chemiekonzern aber wieder bessere Geschäfte.
Werksgelände der BASF in Ludwigshafen (Archivbild)
Werksgelände der BASF in Ludwigshafen (Archivbild)

Werksgelände der BASF in Ludwigshafen (Archivbild)

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Frank Rumpenhorst/ dpa/dpaweb

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Zum ersten Mal seit Jahrzehnten hat BASF ein Jahr mit roten Zahlen abgeschlossen. Wegen milliardenschwerer Abschreibungen fiel 2020 ein Nettoverlust von gut einer Milliarde Euro an, wie der Chemiekonzern in einem Jahresbericht mitteilte . Das operative Ergebnis sank um 23 Prozent auf 3,6 Milliarden.

Der Umsatz dagegen lag mit 59,1 Milliarden Euro fast auf dem Niveau des Vorjahres. »Das vergangene Jahr war herausfordernd, aber es gab einen starken Schlussspurt«, sagte Unternehmenschef Martin Brudermüller mit Verweis auf ein starkes viertes Quartal 2020.

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Im Februar 2020 – kurz vor Beginn der Pandemie – hatte der Ludwigshafener Chemiekonzern noch einen deutlich positiven Ausblick gegeben, den er aber bereits im April korrigieren musste.

2021 soll besser werden

Im laufenden Jahr rechnet BASF wieder mit besseren Geschäften. Der Umsatz soll demnach auf 61 bis 64 Milliarden Euro steigen, der operative Gewinn auf 4,1 bis 5,0 Milliarden Euro.

Trotz der Rückgänge im Gesamtjahr will der Konzern so viel Geld an die Aktionäre ausschütten wie ein Jahr zuvor. Die Dividende soll erneut 3,30 Euro je Aktie betragen, heißt es in dem Bericht. Zudem soll es Boni-Zahlungen von etwa 360 Millionen Euro für die Beschäftigten geben.

Vor allem die schwache Nachfrage der Auto- und Luftfahrtbranche in den ersten Monaten der Corona-Pandemie hatte BASF große Sorgen bereitet. Zuletzt liefen die Geschäfte dank einer anziehenden Nachfrage vor allem der Autobauer aber wieder besser.

bah/dpa