DaimlerChrysler Muss Hubbert weichen?
Stuttgart/Berlin - Zetsche werde möglicherweise 2003 nach Stuttgart zurückkehren und Nachfolger von Hubbert, berichtet die "Welt". Dies hänge aber davon ab, ob der Vertrag des jetzigen Mercedes-Chefs noch einmal um ein Jahr verlängert wird. Dann würde Hubbert erst 2004 in Ruhestand gehen. In Detroit könne dann wieder ein Amerikaner an die Spitze von Chrysler rücken. Ein Sprecher von DaimlerChrysler sagte auf der Automesse IAA in Frankfurt/Main, das Unternehmen gebe zu Spekulationen keinen Kommentar ab.
Dem Zeitungsbericht zufolge soll der Konzernentwickler Rüdiger Grube in den Vorstand des Autokonzerns aufrücken. Dies werde der Aufsichtsrat am 23. September beschließen. Bereits bei seiner Rückkehr zu Daimler vor einem Jahr soll Grube von Aufsichtsratschef Hilmar Kopper die Zusage für einen Vorstandsposten erhalten haben.
Es sei denkbar, dass der Manager einen neuen Posten für Konzernentwicklung erhält oder aber die Aufgaben der beiden einzigen Amerikaner im Vorstand des Autokonzerns, Thomas W. Sidlik und Gary C. Valade, erhält. Sie sind für den Bereich Einkauf zuständig. Grube war erst im September 2000 in den Konzern zurückgekehrt. Zuvor war er neun Monate lang bei der Stuttgarter Häussler-Gruppe tätig.