Deutsche Bank 3000 Arbeitsplätze in Gefahr?
Frankfurt am Main - Theoretisch stünden beim deutschen Branchenprimus bis zu 3000 Stellen zur Disposition, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) unter Berufung auf Kreise der Frankfurter Bank. Betriebsbedingte Kündigungen seien nicht ausgeschlossen.
Angesichts des Versuchs der Deutschen Bank , ihr Ansehen in Deutschland aufzuwerten, dürfte Vorstandssprecher Josef Ackermann sich letztlich aber für deutlich weniger Stellenstreichungen entscheiden. Dem Vernehmen nach arbeite aber der neue Chef des deutschen Geschäfts, Jürgen Fitschen, an einem Konzept, wie die Kosten der Bank in Deutschland gesenkt werden können, und zwar auch über den Abbau von Arbeitsplätzen, hieß es.
Der Abbau könnte vor allem im Kredit-Risikomanagement, den Rechtsabteilungen, Personalabteilungen und den IT-Abteilungen stattfinden. Die Deutsche Bank hat die deutsche Belegschaft von 41.200 Mitarbeitern Ende 2001 bereits auf 27.300 Beschäftigte per Ende September reduziert.
Das Institut wies den Zeitungsbericht als "reine Spekulation" zurück. "Es gibt derzeit keine Entscheidungen über konkrete Maßnahmen für einen Stellenabbau", sagte ein Sprecher.