Euro-Einführung: Wettbewerbshüter rügen C&A-Rabatte - DER SPIEGEL
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Euro-Einführung Wettbewerbshüter rügen C&A-Rabatte

Der Textilfilialist C&A hat wegen seiner Rabatt-Idee zur Euro-Einführung rechtliche Probleme. Das Unternehmen ist von der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs abgemahnt worden.
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Düsseldorf - Sonderverkäufe, die zeitlich befristet würden und quer durch das ganze Sortiment liefen, seien unzulässig, begründete der stellvertretende Hauptgeschäftsführer, Hans-Frieder Schönheit, am Donnerstag auf Anfrage die Maßnahme. Deshalb habe man das Unternehmen zur Unterlassung aufgefordert. C&A hatte am Mittwoch in ganzseitigen Anzeigen damit geworben, dass man Kunden, die mit EC- oder Kreditkarten bezahlen, generell 20 Prozent Rabatt bis zum Samstag dieser Woche einräume.

Sollte C&A das Angebot nicht stoppen, wollen die Wettbewerbshüter am Donnerstag beim Landgericht Düsseldorf eine einstweilige Verfügung beantragen. "Wenn man quer durchs ganze Sortiment Prozente gibt, stellt das einen so genannten Sonderverkauf dar. Der aber ist nur zu besonderen Anlässen erlaubt," sagte Schönheit.

C&A kündigte jedoch an, die Kampagne weiterzuführen. "Die Einführung des Euro ist eine Sondersituation - wir behalten unser Angebot bei", sagte Thorsten Rolfes von der Düsseldorfer C&A-Zentrale. "Wir wollen durch dieses Angebot Schlangen an den Kassen vermeiden und sicher sein, in den nächsten Tagen auf jeden Fall genug Wechselgeld zu haben."