Fiat-Krise: Volkswagen verhandelt mit Maserati - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Fiat-Krise Volkswagen verhandelt mit Maserati

Die Volkswagen-Tochter Audi und der zur angeschlagenen Fiat-Gruppe gehörende Autohersteller Maserati haben Verhandlungen über eine technische Zusammenarbeit aufgenommen. Medienberichten zufolge erwägt Volkswagen unter der Marke Audi einen eigenen Sportwagen auf den Markt zu bringen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Rom/Wolfsburg - "Wir kommentieren Medienspekulationen grundsätzlich nicht. Es gibt lediglich Gespräche zwischen Audi und Maserati über eine mögliche technische Zusammenarbeit. Nicht mehr, aber auch nicht weniger", sagte Audi-Sprecher Stephan Grühsem.

Die italienische Zeitung "Corriere della Sera" hatte zuvor berichtet, Volkswagen   wolle sich an der Fiat-Tochter Ferrari beteiligen, falls diese im Zuge der Konzern-Sanierung in einen neuen Luxus-Pool mit den Fiat-Marken Maserati und Alfa Romeo umgewandelt würde.

Nach Angaben des Blattes "La Repubblica", die sich auf Finanzkreise bezieht, könnte Volkswagen der Partner der neuen Gruppe sein, die unter der Leitung von Ferrari-Lenker Luca Cordero di Montezemolo entstehen soll.

Für VW dagegen würde eine Beteiligung an der Sportwagengruppe keinen Sinn machen, meint Analyst Albrecht Dennighoff von der HypoVereinsbank  . Mit den Marken Audi, Seat und Lamborghini sei der Konzern im sportlichen Bereich gut aufgestellt.