Gewinner und Verlierer 2013 ist das Jahr der Wirtschaftsfrauen
Künftige GM-Chefin Barra: Frauen mischen die Männerdomänen auf
Foto: REUTERS/General MotorsHamburg - Zwei Banker, ein Professor, der Chef eines Fußballclubs - die Liste der Verlierer des Wirtschaftsjahres 2013 ist männerdominiert. Etliche Alphatiere mussten im abgelaufenen Jahr ihren Chefposten räumen: Peter Löscher bei Siemens, Steve Ballmer bei Microsoft oder Thorsten Heins bei Blackberry. Andere, wie ThyssenKrupp-Boss Heinrich Hiesinger oder Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen, sind angeschlagen und kämpfen mit einem Berg von Problemen.
Bei den Gewinnern dagegen finden sich schon zum zweiten Mal in Folge auffallend viele Frauen. Gleich drei davon sollen künftig der testosterongesättigten Bankenbranche stärker auf die Finger schauen, als Notenbankerinnen oder in Aufsichtsbehörden. Mit Mary Barra hat zudem erstmals eine Frau das Sagen bei GM, dem zweitgrößten Autokonzern der Welt. Doch auch Männer können noch gewinnen: Twitter-Gründer Jack Dorsey etwa wurde durch den Börsengang des Unternehmens mit einem Schlag Milliardär.
Bei manchen lagen Erfolg und Niederlage dicht beieinander: Uli Hoeneß konnte sich zwar sportlich über fünf wichtige Titelgewinne seines Vereins Bayern München freuen, muss aber wegen Steuerhinterziehung vor Gericht. Hartmut Mehdorn trat erst als Air-Berlin-Chef ab, um sich kurz darauf als Troubleshooter beim Berliner Flughafen wieder ins Spiel zu bringen.
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