Milberg: BMW steht vor Rekordjahr - DER SPIEGEL
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Milberg BMW steht vor Rekordjahr

Trotz der milliardenteuren Nachwehen aus dem Rover-Debakel will BMW im laufenden Geschäftsjahr einen Rekordgewinn von voraussichtlich mehr als 1,3 Milliarden Mark einfahren.
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Washington - "Wir erwarten, dass das Jahr 2000 bessere Ergebnisse zeigen wird als unser bisher bestes Geschäftsjahr 1997", sagte BMW-Chef Joachim Milberg am Sonntag in Washington. Damals hatte BMW rund 1,25 Milliarden Mark Reingewinn erzielt.

Nach Aussagen von BMW in München würden mögliche Nachforderungen durch das Phoenix-Konsortium als Käufer der verlustreichen britischen Rover-Tochter das Jahresergebnis 2000 nicht zusätzlich beeinträchtigen. Alle Risiken seien bereits durch Rückstellungen abgedeckt.

Im vergangen Jahr hatte der BMW-Konzern wegen der Rover-Krise zum ersten Mal seit Jahrzehnten mit Verlust abgeschlossen. Der Jahresfehlbetrag einschließlich der Belastungen durch die verlustreiche britische Tochter belief sich auf knapp 4,9 Milliarden Mark.

Im Mai dieses Jahres verkaufte der bayerische Konzern Rover für den symbolischen Preis von zehn Pfund an das britische Phoenix-Konsortium, aus dem die neue MG Rover hervorging. Außerdem erhielt Rover einen zinslosen Kredit über rund (1,65 Milliarden Mark.

Der Vorstandsvorsitzende der BMW AG begründete seine neue Gewinnvorhersage mit den Absatzrekorden der zurückliegenden acht Monate bei BMW-Automobilen und Motorrädern. Der globale Absatz werde in diesem Jahr deutlich über 800.000 Autos der Marke BMW liegen, bekräftigte Milberg. Dies treibe entsprechend auch die Finanzzahlen der BMW Group voran.

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