Münchener Rück: Trotz Terroranschlägen im Plus - DER SPIEGEL
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Münchener Rück Trotz Terroranschlägen im Plus

Die Terroranschläge in den USA sowie weitere große Schadensfälle bescheren der Münchner Rück im dritten Quartal einen Milliardenverlust. Dennoch prognostiziert der Konzern für das Gesamtjahr ein hauchdünnes Plus.
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München - Die weltgrößte Rückversicherung Münchener Rück   rechnet trotz Milliardenschäden durch die Terroranschläge in den USA mit einem Gewinn im Gesamtjahr. Infolge der Anschläge am 11. September und anderer Großschäden sei im dritten Quartal ein Verlust von 1,2 Milliarden Euro entstanden, so die Münchener Rück. Mit diesen Zahlen blieb die Versicherung im Rahmen der Analystenerwartungen. In den ersten neun Monaten blieb damit noch ein Überschuss von 85 Millionen Euro übrig. Auch das Gesamtjahr werde aus heutiger Sicht mit einem positiven Ergebnis enden. Die Münchener Rück hatte die Schadenbelastung durch die Terroranschläge bereits im September mit 2,1 Milliarden Euro beziffert. An dieser Schätzung habe sich nichts geändert. Neben den Terroranschlägen hätten auch andere Großschäden wie der Rückruf des Medikamentes Lipobay durch den Pharmakonzern Bayer das Ergebnis belastet.

Der Umsatz habe sich in den ersten neun Monaten um 14,7 Prozent auf 25,8 Milliarden Euro erhöht. Im Gesamtjahr werde nunmehr mit einer Steigerung der Erlöse um mehr als 10 Prozent auf mehr als 34 Milliarden Euro gerechnet. Den Aktionären stellte die Münchener Rück eine unveränderte Dividende in Höhe von 1,25 Euro in Aussicht. Im kommenden Jahr werde mit einem kräftigen Umsatzplus und einem erheblichen Gewinnschub gerechnet.