"Playboy": Bunnies üben den Hochsprung - DER SPIEGEL
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"Playboy" Bunnies üben den Hochsprung

Die Freude an weiblichen Rundungen ist offenbar doch rezessionsresistent. Hugh Hefner, Chef von "Playboy", klagt jedenfalls nicht über konjunkturbedingte Potenzprobleme.
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Chicago - Trotz des drastischen Rückgangs im Anzeigengeschäft und des Zukaufs von drei Kabel-TV-Sendern hat Hefners Firma im letzten Geschäftsquartal einen operativen Gewinn von 2,2 Millionen Dollar erzielt. Im selben Zeitraum des Vorjahres waren es noch zwei Millionen Verlust. Das Ergebnis lag im Rahmen der Erwartungen von Analysten. Die Playboy-A-Aktie legte leicht zu.

Netto machte der Spezialist für "Erwachsenenunterhaltung" zwar einen Verlust von 2,1 Millionen Dollar, das entspricht neun Cent pro Aktie. Im dritten Quartal 2000 waren es aber 6,5 Millionen Verlust.

Auch das Online-Geschäft mit der Seite Playboy.com, die Hefner bisher nur hohe Verluste bescherte, könne im nächsten Jahr profitabel werden, versprach der Playboy-Chef. In diesem Jahr soll Playboy Online 12 Millionen Dollar Kosten verursachen, nach 27 Millionen im Vorjahr.

Der Gesamtumsatz von Playboy Enterprises sank allerdings um fünf Prozent auf 74,1 Millionen Dollar, vor allem wegen eines leichten Rückgangs der Playboy-Auflage. Im Monat Oktober hätten sich die Abonnementszahlen aber "besser als von uns erwartet" entwickelt, sagte Hefner.