Ölpreis steigt nach Angriff auf Syrien an - DER SPIEGEL
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Raketenbeschuss auf Syrien Angst vor Nahost-Krise lässt Ölpreise steigen

Der israelische Luftangriff auf Syrien treibt die Ölpreise in die Höhe. Ein Fass der Nordseesorte Brent kostet zeitweise mehr als 105 Dollar. Experten fürchten eine Ausweitung des Nahost-Konflikts.
Ölpumpen bei Los Angeles: Sorgen an den Rohstoffmärkten
Ölpumpen bei Los Angeles: Sorgen an den Rohstoffmärkten

Ölpumpen bei Los Angeles: Sorgen an den Rohstoffmärkten

Foto: A2800 epa Paul Buck/ dpa
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Frankfurt/Singapur - Die Ölpreise sind am Montag deutlich gestiegen. Die Nordseesorte Brent kostete zeitweise mehr als 105 Dollar pro Fass. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 85 Cent auf 96,46 Dollar.

Händler nannten insbesondere die Furcht vor einer Ausweitung des Bürgerkriegs in Syrien als Grund für den Preisschub. "Die zunehmenden geopolitischen Spannungen führen dazu, dass der Ölpreis mit einem Risikoaufschlag gehandelt wird", sagte der Ölberater Victor Shum von Branchendienst IHS. "Die Furcht besteht darin, dass der Angriff Israels zu einer stärkeren Beteiligung anderer Länder in den Syrien-Konflikt führt." Deshalb sei der Ölpreis weiter gestiegen, nachdem die überraschend guten US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag den Rohstoff bereits verteuert hätten.

Israel hatte am Wochenende mehrere Raketen auf Syrien abgefeuert. "Mindestens 15 Soldaten wurden getötet, Dutzende werden vermisst", sagte Rami Abdel Rahman, Leiter der oppositionellen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, am Montag. Ein hochrangiger israelischer Verantwortlicher hatte gesagt, bei den beiden Attacken binnen 48 Stunden seien Waffenarsenale bombardiert worden, die für die israelfeindliche Hisbollah-Miliz im Libanon bestimmt gewesen seien.

mmo/AFP/dpa/Reuters