Peugeot streicht in Frankreich 8000 Jobs - DER SPIEGEL
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Absatzkrise Peugeot streicht in Frankreich 8000 Jobs

Wegen der Schuldenkrise ist der Absatz in Europa eingebrochen. Der Autokonzern Peugeot verschärft daher seinen Sparkurs. Ein großes Werk nahe Paris wird geschlossen, insgesamt werden 8000 Stellen gestrichen.
Peugeot-Werk in Mulhouse: Produktion in Aulnay wird 2014 eingestellt
Peugeot-Werk in Mulhouse: Produktion in Aulnay wird 2014 eingestellt

Peugeot-Werk in Mulhouse: Produktion in Aulnay wird 2014 eingestellt

Foto: SEBASTIEN BOZON/ AFP
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Paris - Die europäische Schuldenkrise zwingt den französischen Autobauer PSA Peugeot Citroën zu einem weiteren massiven Job-Abbau. Peugeot streicht noch einmal 8000 Stellen und schließt sein Werk Aulnay bei Paris mit allein mehr als 3000 Beschäftigen. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag vor Börsenbeginn mit.

Die Produktion in dem Werk soll ab 2014 stillstehen. Auch in Rennes fallen 400 Jobs weg, um das Angebot der sinkenden Nachfrage nach größeren Fahrzeugen anzupassen. Im Konzern werden zusätzlich 3600 Beschäftige in verschiedenen Bereichen ihren Job verlieren.

Peugeot war im Februar eine Allianz mit dem US-Autobauer General Motors eingegangen, zu dem auch Opel gehört. Seither wurden zusätzliche Stellenkürzungen befürchtet, weil die Kooperation beiden Konzernen Einsparungen bringen soll.

"Ich bin mir des Ernstes der heutigen Ankündigungen voll bewusst", erklärte Peugeot-Chef Philippe Varin. Die Schwere der Krise und ihre Auswirkungen auf das Geschäft in Europa machten diese Neuordnung unvermeidbar. In diesem Jahr droht ein Absatzrückgang in Europa von acht Prozent.

Für das erste Halbjahr stellte der Autobauer einen Nettoverlust in Aussicht. In der Kern-Auto-Sparte werde ein operativer Verlust von 700 Millionen Euro stehen.

cte/Reuters/AFP