USA: Wirtschaft schafft 255.000 neue Stellen - DER SPIEGEL
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Arbeitsmarkt US-Wirtschaft schafft 255.000 neue Stellen

Der US-Arbeitsmarkt boomt. Im Juli sind deutlich mehr neue Stellen entstanden als erwartet. Auch die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen an.
Arbeiter in South Carolina
Arbeiter in South Carolina

Arbeiter in South Carolina

Foto: © Chris Keane / Reuters
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In den USA sind im Juli mehr Jobs entstanden als erwartet. Insgesamt wurden 255.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen. Das gab das Arbeitsministerium bekannt. Volkswirte hatten mit lediglich 180.000 neuen Arbeitsplätzen gerechnet. Die getrennt erhobene Arbeitslosenquote blieb bei 4,9 Prozent. Der Jobzuwachs in den beiden Vormonaten wurde zudem um insgesamt 18.000 Stellen nach oben korrigiert.

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hatte jüngst bereits auf den starken Stellenzuwachs im Juni verwiesen. Experten schätzen die Chancen auf eine zeitnahe Anhebung des Leitzinses dennoch als eher gering ein.

Die meisten Fachleute erwarten, dass die Währungshüter einen Schritt nach oben frühestens Ende des Jahres wagen werden, wenn sich die Folgen des Brexit-Votums in Großbritannien besser abschätzen lassen, und das Rennen um das Weiße Haus gelaufen ist. Der Leitzins liegt seit Dezember 2015 in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,5 Prozent.

Auch die Löhne stiegen stärker als erwartet: Die durchschnittlichen Stundenlöhne erhöhten sich zum Vormonat um 0,3 Prozent. Ökonomen hatten mit 0,2 Prozent gerechnet. Im Juni hatte der Anstieg 0,1 Prozent betragen. Im Jahresvergleich stiegen die Löhne im Juli um 2,6 Prozent.

asa/dpa/Reuters/AP