Zweigstellenverkauf: Post will 200 Standorte abgeben - DER SPIEGEL
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Zweigstellenverkauf Post will 200 Standorte abgeben

Die Post will ab dem kommenden Jahr hunderte Filialen abgeben: Rund 200 Standorte gehen an private Betreiber, 850 Zweigstellen bekommt die Postbank. Mitarbeiter sollen bei einem Wechsel andere Aufgaben erhalten.
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Bonn - Die Deutsche Post will im kommenden Jahr bis zu 200 ihrer Filialen an andere Betreiber abgeben. In einer schriftlichen Vereinbarung mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di sei als Voraussetzung die Sozialverträglichkeit festgeschrieben worden, sagte Post-Sprecher Martin Dopychai. "Die Filialen bleiben erhalten", betonte er. Bei einem Wechsel des Betreibers sollen Mitarbeiter andere Aufgaben erhalten. Manche würden auch in den Ruhestand gehen.

Das "Hamburger Abendblatt" hatte berichtet, dass bundesweit knapp 200 Standorte vor dem Aus stünden. Die Post hat bereits mehrere Filialen an Einzelhändler abgegeben. Ab den kommenden Jahr will das Unternehmen außerdem 850 Filialen an die Postbank abtreten, die damit zum ersten Mal in Eigenregie Zweigstellen betreiben wird.

"Wir schließen nicht aus, dass es Standortveränderungen geben wird", sagte Postsprecher Jürgen Blohm dem "Abendblatt". Er versicherte der Zeitung, "dass die Post bis zum Auslaufen des Briefmonopols Ende 2007 mindestens 12.000 Postfilialen wie vorgeschrieben bundesweit erhält". Ende 2004 betrieb die Post noch 13.000 Filialen, heute seien es "mehr als 12.000". Wie sich das Filialnetz nach dem Ende der Exklusivlizenz entwickele, sei noch unklar.

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