Darmfreundliche Ernährung im Selbstversuch "Happy Food" und ich
Es war ein bisschen, als hätte ich innerlich darauf gewartet, dass mich endlich jemand bittet, einen Text über Essen zu schreiben, das glücklich macht. Genauer gesagt, über das Kochbuch "Happy Food – Warum Mangold vor Depressionen schützt und Walnüsse schlau machen" der Schweden Niklas Ekstedt und Henrik Ennart.
Ein ehrgeiziges Versprechen. Da ich weder Mangold noch Walnüsse auf meinem Speiseplan habe, trotzdem aber gern schlau und fröhlich sein möchte, lasse ich mich auf das Experiment ein. Denn essen kann ich. Und weil das Essen mich glücklich macht, passt es umso mehr. Ich esse und koche für meine Frau, meine Tochter und mich, aber ich ernähre mich nicht. Diese Unterscheidung ist mir wichtig. Für Ernährung interessiere ich mich nicht, und Diäten sind mir fremd.
Aber das Anti-Depressions-Programm des Sternekochs Ekstedt und des Wissenschaftsjournalisten Ennart ist auch keine Diät, sondern es soll über den Umweg Darm die Seele aufhellen. Die beiden Autoren leiten ihr Konzept aus ernährungswissenschaftlichen Studien ab, vor allem ist es Forschung zum Mikrobiom im Darm.