MOBILFUNK Konkurrenz für SMS
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DER SPIEGEL 23/2002
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Wieder eine schlechte Nachricht für die arg gebeutelten Mobilfunkkonzerne: Das rund 20 Cent teure Versenden von Kurznachrichten (SMS) bekommt Konkurrenz. Das Mobilportal Jamba, das bislang vor allem Klingeltöne, Spiele und Erotikbildchen an Handy-Kunden vertickte, bietet eine Erweiterung des Internet-Kommunikationsprogramms »Instant Messenger« (IM) für einige Siemens-Handys an; weitere Geräte sollen nach und nach folgen. Mit der Java-Software, die sich per Handy herunterladen lässt, können Nachrichten über den Datenfunkstandard GPRS ausgetauscht werden. Der Preis beträgt rund einen Euro pro Monat, zuzüglich zwei Cent pro IM-Nachricht.