Discovery: Katastrophenübung im Weltraum - DER SPIEGEL
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Discovery Katastrophenübung im Weltraum

Zwei Besatzungsmitglieder der Raumfähre Discovery haben einen Raketenrucksack getestet. Mit ihm können Astronauten in Zukunft zu den Shuttles zurückfliegen, wenn bei Außeneinsätzen die Halteleinen reißen sollten.
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Cape Canaveral - Bei dem simulierten Zwischenfall in 15 Meter Entfernung von der Raumfähre durften die Astronauten Jeff Wisoff und Michael Lopez-Alegria nach Angaben der Nasa zur Sicherheit angeleint bleiben. Es war der vierte und letzte Ausstieg aus der Discovery, deren Mission nach elf Tagen am Sonntag endet.

Wichtigste Frage der Übung im All war, ob sich Astronauten auch orientieren und aus eigener Kraft zur Einstiegsluke zurückfinden können. Bisherige Erfahrungen bei Außenmontagen der mehrere Stockwerke hohen Internationalen Raumstation ISS haben gezeigt, dass die Astronauten leicht die Orientierung verlieren.

Bei dem mehrstündigen Ausstieg überprüften Wisoff und Lopez-Alegria ferner mehrere Riegel an der ISS, an denen später mehrere Sonnensegel und das Weltraumlabor Destiny angebracht werden sollen. Sie installierten auch ein Element zur Energieversorgung des Labors.

Am Freitag soll sich die Discovery mit ihrer siebenköpfigen Besatzung auf den Rückweg zur Erde begeben. Die Landung auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral ist für kommenden Sonntag geplant. Die ersten Bewohner der ISS sollen am 30. Oktober mit einer Sojus-Rakete von Baikonur in Kasachstan starten.

Die 60 Milliarden Dollar teure ISS soll 2006 fertig gestellt sein. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt der USA, Russlands, Japans, der Europäischen Raumfahrtbehörde und Kanadas.

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