Marsmission Piept's noch ?
Pasadena - Während Wissenschaftler der Stanford University noch an der Analyse des Signals arbeiten, um zu klären, ob es wirklich vom Mars stammt, entwickelt sich die Suche nach der seit dem 3. Dezember als verloren geltenden Sonde zu einem internationalen Projekt.
Am Dienstag und Mittwoch soll das Deep Space Network der Nasa wieder Lockrufe Richtung Mars senden, die, sollte der Polar Lander noch funktionstüchtig sein, die interne Uhr der Sonde zurücksetzten, und sie anweisen soll, Signale gen Erde zu schicken. In den Niederlanden, England und Italien gehen dann am Freitag europäische Radioteleskope in Position, um womöglich doch noch eine Antwort aufzufangen.
"Die internationale Gemeinschaft hat großes Interesse daran, in die Suche einbezogen zu werden. Wir begrüßen dieses Anliegen, und ich denke, dies zeigt, dass das Thema Mars jeden anzieht", sagte Richard Cook, Projektleiter der Polar Lander Mission.
Hoffnung, wonach die Sonde doch noch einen Teil der ihr zugedachten Aufgaben erledigen könnte, besteht indes nicht mehr. Allerdings könnte eine Analyse der Signale Aufschluss über die Ursache der Fehlfunktion liefern, um zukünftige Missionen sicherer zu gestalten.