Nachtlandung: "Atlantis" kehrt aus dem All zurück - DER SPIEGEL
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Nachtlandung "Atlantis" kehrt aus dem All zurück

Einen Tag später als geplant ist die US-Raumfähre "Atlantis" sicher in Florida gelandet. Mit der erfolgreich abgeschlossenen Mission endet die erste Bauphase der Raumstation ISS.
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Cape Canaveral - Am Vortag hatte noch Regen die Landung verhindert, doch nun spielte das Wetter in Florida mit. Die "Atlantis" setzte am Mittwoch um 5.39 Uhr mitteleuropäischer Zeit sicher am Kennedy Space Center auf. Mit der US-Raumfähre kehren die fünf Astronauten von ihrem 13-tägigen Ausflug zur Internationalen Raumstation ISS zurück.

Hauptaufgabe der Mission war es, die ISS mit einer neuen Luftschleuse auszustatten. Nach einigen technischen Problemen konnte die Eingangstür, die Außenarbeiten an der Station deutlich erleichtert, am frühen Samstag eingeweiht werden. Zuvor konnte die Dauerbesatzung die ISS nur über die Schleusen angedockter Shuttles oder über das russische Modul verlassen.

Außerdem hatten die "Atlantis"-Heimwerker jeweils zwei Sauerstoff- und Stickstofftanks an der ISS-Außenwand montiert. Am Sonntag schließlich hatte die Raumfähre mit einem Tag Verspätung abgelegt und wieder Kurs auf die Erde genommen. Mit der Installation der Schleuse endete die erste Bauphase der ISS. Arbeit gibt es jedoch noch genug: Die knapp 100 Milliarden Dollar teure Station soll erst 2006 fertig gestellt sein.

Der nächste Flug zur ISS ist für den 9. August geplant, diesmal mit der "Discovery". Mit dem Shuttle soll die dreiköpfige Dauerbesatzung, die seit März in der Station wohnt und arbeitet, zur Erde zurückkehren.

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