Startverschiebung Raumfähre "Endeavour" steht im Stau
Die Shuttle-Mission 113 zur Internationalen Raumstation (ISS) steht unter keinem guten Stern: Wegen technischer Probleme und einem Stau am Weltraumbahnhof Cape Canaveral musste die US-Raumfahrtbehörde Nasa den Start der "Endeavour" erneut verschieben. Die Fähre könne frühestens am Freitag abheben, erklärte ein Nasa-Sprecher am Wochenende.
Damit muss die Langzeitbesatzung der Raumstation weiter auf ihre Ablösung warten. Die Mission der "Endeavour" ist der letzte geplante Nasa-Flug zur ISS in diesem Jahr. Neben einer neuen Crew soll das Shuttle auch weiteres Baumaterial ins All bringen, um die Arbeiten am Außengerüst der Station voranzutreiben.
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Wegen technischer Probleme war der Start der "Endeavour" bereits um eine Woche verschoben worden. Ursache war ein Defekt an einer Sauerstoffleitung, die auch für die Versorgung der Astronauten mit Atemluft zuständig ist. Bei der Reparatur rammte ein unaufmerksamer Ingenieur zudem eine Plattform in den Roboterarm der Fähre.
Eine Ultraschalluntersuchung soll nun feststellen, ob der Kratzer an der Außenhaut den Flug beeinträchtigen würde oder nicht. Gleichzeitig entschieden sich die Nasa-Ingenieure, aus Sicherheitsgründen noch weitere Bauteile an der Sauerstoffleitung auszutauschen. Eine Untersuchung hatte ergeben, dass der Defekt auf Abnutzung zurückzuführen war.
Außerdem muss die "Endeavour" noch Schlange stehen: Vorrang hat eine Delta-Rakete, die vom militärischen Teil des Weltraumbahnhofs abheben und einen Kommunikationssatelliten ins All bringen soll. Dieser eigentlich für Samstag geplante Start wurde wegen schlechten Wetters auf frühestens Dienstag verschoben.