
Die Gewerkschaften werden im Wahlkampf sehr sichtbar sein, sagt Yasmin Fahimi. Die AfD hält sie für arbeitnehmerfeindlich. Bei CDU-Chef Friedrich Merz sieht sie „Lernbereitschaft“.

Die Gewerkschaften werden im Wahlkampf sehr sichtbar sein, sagt Yasmin Fahimi. Die AfD hält sie für arbeitnehmerfeindlich. Bei CDU-Chef Friedrich Merz sieht sie „Lernbereitschaft“.

Anbieter von medizinischem Cannabis profitieren von der Liberalisierung. Die meisten Konsumenten zahlen selbst für das Schmerzmittel.

Es war ein Eklat 2023: Christiane Schönefeld schlug sich auf die Seite der Arbeitgeber, verhinderte einen noch höheren Mindestlohn. Sie bleibt aber weiter im Amt – und der DGB hofft auf Besserung.

Am 9. Dezember stehen die Verhandlungen über Lohnverzicht, Kündigungen und die Zukunft von neun Produktionsstandorten an. Bis dahin wird eisern gerungen – von Arbeitnehmern, Gewerkschaften und Arbeitgebern.

Die Technologieakademie Acatech wirbt für einen digitalen Produktpass und Datenräume. Weltweit beträgt der Anteil der Sekundärrohstoffe nur sieben Prozent.
In der Industrieautomatisierung stehen weltweit bis zu 5000 Arbeitsplätze infrage. Betriebsratschefin Steinborn spricht von Angst und Misstrauen im Konzern.

Tarifliches Weihnachtsgeld beträgt 250 bis 4000 Euro. Ein 13. Monatsgehalt gibt es in der Chemieindustrie, Teilen der Energiewirtschaft und bei der Bahn.

Eine Fraunhofer-Studie zeigt: In der Gästebranche haben 40 Prozent der Beschäftigten eine Einwanderungsgeschichte. Der Arbeitskräftemangel wird trotzdem weiter wachsen.
Die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich ist eine Herausforderung für die Demokratie. Gewerkschaftschefin Fahimi betont die Bedeutung der sozialen Infrastruktur.

Marburger Bund und Arbeitgeber streiten über die Lohnforderung von 8,5 Prozent für 61.000 Ärztinnen und Ärzte. Die meisten Krankenhäuser machen Verlust.
In schwieriger Zeit verständigen sich die Tarifpartner auf moderate Einkommenserhöhungen und Planungssicherheit für die Unternehmen in der Industrie.

Sieben Prozent hat die IG Metall für fast vier Millionen Industriebeschäftigte gefordert – mitten in der Krise ist das nicht machbar. Dennoch ist eine Einigung wahrscheinlich.

Im Bundeshaushalt sind keine Mittel mehr zur Flankierung des Wandels vom Verbrennerauto zur Elektromobilität vorgesehen. Die IG Metall schlägt Alarm: Hunderttausende Arbeitsplätze seien gefährdet.

Veronika F. Rost möchte als Geschäftsführerin des Tabakkonzerns die Nikotin-Konsumenten und die Politik von neuen Produkten überzeugen. Kann das gelingen?

Aber vor allem die US-Wirtschaft würde leiden, da Preise und Zinsen steigen. Deutschland könnte sich mit höheren Investitionen gegen Trumps Politik wappnen.

Bis zu 30 Brände pro Tag gibt es in Recyclinganlagen und Müllfahrzeugen – vor allem wegen Elektrogeräten. Die Branche sieht eine bundesweite Batteriepflicht als Lösung.

Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig: Mit ihrem Angebot stellen die Arbeitgeber die Weichen für die weitere Tarifrunde. Warnstreiks sind ab Ende Oktober zu erwarten.

Der französische Zughersteller Alstom schließt das Werk im sächsischen Görlitz und die Fertigung im brandenburgischen Hennigsdorf. Arbeitnehmervertreter fühlen sich hintergangen. Wie geht es weiter?

Verdi, der Beamtenbund und die Gewerkschaften der Polizei und der Lehrer möchten mehr Geld und zusätzlich drei freie Tage. Arbeitgeber bieten zwei Prozent.

Arbeitgeber und Gewerkschaft fordern eine Ausbildungsoffensive, werben um Quereinsteiger und Zuwanderung. Es gebe erhebliche Engpässe, die die Innovationskraft gefährdeten.

Karin Welge, Verhandlungsführerin der kommunalen Arbeitgeber, warnt im Interview die Gewerkschaften vor einem harten Tarifkonflikt. Für die Verhandlungen bringt sie zwei Prozent ins Spiel.

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) über die Widersprüche in der Wahrnehmung seines Bundeslandes und seine Erwartungen an die nächste Bundesregierung.

Die französische Konzernspitze forciert den Umbau der deutschen Tochter. Das Werk in Görlitz wird verkauft, in Hennigsdorf die Produktion eingestellt und Müslüm Yakisan abgelöst.

Die Stiftung Familienunternehmen hat ausrechnen lassen, wie das Arbeitskräftepotenzial in Deutschland gesteigert werden kann. Die Lösung: weniger Teilzeit und die Einschränkung der Rente mit 63.
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