Hella Dittfeld – Seite 2
zum Hauptinhalt
Autor:in

Hella Dittfeld

Autofahrer aufgepasst, in Potsdams Innenstadt kündigt sich Erschreckendes an. Die Fußgänger wollen sich die City zurückerobern und dort ganz entspannt flanieren, wie sie es bereits ohne Gewissensbisse in der Brandenburger Straße tun.

Von Hella Dittfeld

Es ist nicht zu fassen, aber selbst die Räuber sind nicht mehr das, was sie früher einmal waren. Statt sich minutiös und perfekt ausgerüstet mit allerlei hochtechnischem Gerät auf einen Bankraub vorzubereiten, sich mit den Sicherheitskräften ein filmreifes Katz- und Mausspiel zu liefern und in die Geschichte einzugehen, nehmen sie jetzt einfach ein Messer oder – wie die Polizei am Wochenende mitteilte – einen pistolenähnlichen Gegenstand und überfallen eine Bäckerei in Babelsberg.

Von Hella Dittfeld
PNN-Autorin Hella Dittfeld.

Auf die intelligenten Mülltonnen und die auf Bedarf umschaltenden Ampeln warte ich auch schon sehnsüchtig und ich wünsche mir ein Kehrgerät, dass Dreck und Hundehäufchen aufnimmt, ehe ich hineingelatscht bin.

Von Hella Dittfeld

Wir sind in Potsdam so ziemlich bei allem Spitze: beim Bevölkerungszuwachs, beim Baugeschehen und den Grundstückspreisen, beim Ausrichten von Hochzeiten, der Kinderfreundlichkeit und beim Kulturangebot. Auch unser Charme ist legendär.

Von Hella Dittfeld

Obwohl ich hundertprozentig gegen Lobbyarbeit bin und niemals nur wegen der Verwandtschaft, der Partei oder womöglich aus schnöder Sympathie jemanden vorziehen würde, ich bin auch nur ein Mensch. Und der gibt zu, dass er sich viel lieber mit der netten Kollegin gegenüber als mit dem arroganten Muffel zwei Schreibtische weiter verbündet.

Von Hella Dittfeld

Nun hat uns schon der zweite Sturm gezaust, hat wieder Bäume geschüttelt, entwurzelt und umgeknickt. Ich finde zwar, es reicht jetzt mit den Untaten solch ungezogener Herren wie Xavier und Herwart, aber auf mich hört ja keiner.

Von Hella Dittfeld

Morgens halb zehn in Deutschland, speziell in der Brandenburger Straße: Knoppers muss man da nicht knabbern. Man kann vielmehr ganz gemütlich frühstücken gehen oder auf die Schnelle etwas einkaufen, denn an Bäckereien und Cafés mangelt es wirklich nicht in Potsdams Flaniermeile.

Von Hella Dittfeld

Wieso gibt es beim „Gastmahl des Meeres“ keinen Aufschrei wie in den 1990er- Jahren beim „Café Heider“? Als der Besitzer des Holländerhauses am Nauener Tor den Caféhausbetrieb einstellen und dafür eine Bankfiliale als sicheren und gut zahlenden Mieter aufnehmen wollte, da wurde lauthals protestiert.

Von Hella Dittfeld
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })