
KI, Turbo-Technologie, weniger Geld für Kultur: Die Zeiten sind schlecht, aber beim Gespräch an der Hochschule Hanns Eisler anlässlich des 75-jährigen Bestehens gibt es einige Ideen. Und gute Musik.

KI, Turbo-Technologie, weniger Geld für Kultur: Die Zeiten sind schlecht, aber beim Gespräch an der Hochschule Hanns Eisler anlässlich des 75-jährigen Bestehens gibt es einige Ideen. Und gute Musik.

Das neueste Porträt des US-Präsidenten in der National Portrait Gallery in Washington zeigt ihn in lächerlicher Pose. Doch die Bildregie verfängt bei seinen Anhängern.

Der polnische Maler Dominik Lejman projiziert Videos von Performern auf abstrakte Gemälde und erweckt damit die Leinwand zum Leben. Damit passt er perfekt zwischen die Alten Meister nebenan und Christian Marclays Filminstallation „The Clock“ in der Neuen Nationalgalerie.

Das Ruhrgebiet glänzt bei der Manifesta, Paula Modersohn-Becker entdeckt einen Norweger und furiose Performancekunst von Marina Abramović in Berlin.

Von 1933 und 1976 forschte der Deutsche Hans Himmelheber in Westafrika. Jetzt kehren 107 Artefakte der Familie nach Abidjan zurück. Der Vorgang könnte auch für deutsche Institutionen beispielhaft sein.

Der holländische Künstler mit Wohnsitz in Berlin erteilt seinen Landsleuten eine Lektion darin, warum ihr „Goldenes Zeitalter“ alles andere als strahlend war. Auch in der Bundesrepublik lässt sich von ihm lernen.

Sprühend vor Ideen bis zuletzt: Das Berlinische Galerie feiert mit einer Retrospektive ihres Hausheiligen Jubiläum und entdeckt neue Seiten an ihm.

Ab Frühjahr 2027 sind Pergamonaltar und Nordflügel wieder zu besichtigen. Anlässlich der Vollendung des ersten Bauabschnitts lud die Preußenstiftung zum ersten Rundgang ein.

Ein Jahrzehnt war er ein Darling der Pariser Society, bis er einen Faux pas malte. Erst jetzt, 150 Jahre später, erinnert sich die Stadt wieder an ihren einstigen Künstlerstar.

In Berlin spielt die koloniale Vergangenheit mehr als in jeder anderen Stadt Deutschlands eine Rolle. Heute erinnert fast nichts mehr daran. Der Ausstellungskurator Ibou Diop erklärt, was sich am Umgang mit ihr ändern muss.

Von Dschingis Khan bis Claude Monet: Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz feiert im kommenden Jahr diverse Jubiläen mit großen Ausstellungen.

Ab 1. Dezember nehmen die Schiedsgerichte ihre Arbeit auf: Das Kolloquium „Kunsthandel der Moderne“ in der Berlinischen Galerie zeigte sich skeptisch.

Doppelt platziert: Der 93-jährige Gerhard Richter steht beim Kunstkompass wie „Monopol“ auf der Spitzenposition. Als „Star von morgen“ ist die drei Jahre ältere Yayoi Kusama die Nummer eins.

Wenn Politik und Kunst zusammenkommen, spielen häufig andere Interessen hinein. Die fragwürdige Leihgabe einer privaten Stiftung im Bundeskanzleramt mahnt zu mehr Abstand.

Für den Besuch des Blockbusters „The Scharf Collection“ haben Sie noch bis nächstes Jahr Zeit. Aber „Wolfgang Joop im Kunstraum“ endet in diesen Tagen.

Die Lichtinstallation des schottischen Künstlers Nathan Coley erhellt Berlin. Künstler und Wissenschaftler haben ihre Gedanken dazu mit dem Tagesspiegel geteilt.

Der Ururgroßvater von Barani Shira Guttsman war Sammler und Spirituosenfabrikant. Die Nationalsozialisten zerstörten das Leben der Familie, ihre Nachfahrin rekonstruiert es in Berlin.

Unweit des Altonaer Museums wurde der Gemüsehändler Süleyman Taşköprü erschossen. Die Fotografin Regina Schmeken suchte die Stätten der NSU-Verbrechen wieder auf und erschrak erneut.

Flackernde Kerzen, zerzauselte Heilige: Der Barockmaler Georges de La Tour hat gewöhnliche Menschen zu Figuren der Bibel gemacht. Wie bei Vermeer sind nur wenige Bilder seines Werks erhalten. Heute wird es gefeiert.

In seinen Filmen stolpert Erik Schmidt permanent über sich selbst. Zugleich malt er großartige Bilder. Eine Retrospektive im Neuköllner Zentrum für zeitgenössische Kunst.

Eine Obdachlose mit Graffiti am eigenen Leib und ein Fußball in Gold: Die beiden Künstler Simone Zaugg und Pfelder zeigen überraschende Arbeiten im Zentrum Aktuelle Kunst.

Bisher war das neue Museum am Kulturforum die Ungeliebte. Das könnte sich ändern. Der Schweizer Architekt Jacques Herzog macht sich Hoffnungen.

Skulpturen aus Blech, Bienenwachs und Bonbons: In den 60ern und 70ern war Demokratisierung das erklärte Ziel. Heute werden die Werke der Minimal-Art als Klassiker bewundert. Das könnte sich wieder ändern.

Chemnitz besticht weniger durch Schönheit als rauen Charme. Drei Ausstellungen zum Abschluss zu Munch, Beton und Graffiti zeigen eine andere Seite der Stadt.
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