
Die Linke hat die Abgeordnetenhauswahl gewonnen, schon bald könnte sie Berlin regieren. Den Grundstein dafür legte die Partei mit einem Strategiepapier, das einen Paradigmenwechsel vorgab.

Robert Kiesel arbeitet seit 2018 als landespolitischer Korrespondent für Berlin beim Tagesspiegel. Er hat Politikwissenschaft in seiner Heimatstadt Berlin studiert und das journalistische Handwerk in Mecklenburg-Vorpommern erlernt. Erstkontakt via robert.kiesel@tagesspiegel.de

Die Linke hat die Abgeordnetenhauswahl gewonnen, schon bald könnte sie Berlin regieren. Den Grundstein dafür legte die Partei mit einem Strategiepapier, das einen Paradigmenwechsel vorgab.

Von acht Millionen Euro gegen Antisemitismus zahlt die Kulturverwaltung nur rund drei Millionen aus. Im Kurzinterview erklärt der zuständige Staatssekretär, woran das liegt.

Fehlende Nahbarkeit, mangelnde Mobilisierung, schlechte Kommunikation: CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers über den Wahlkampf in Berlin, den Bundeskanzler und Wortmeldungen aus Bayern.

Zum dritten Mal in Folge werden die nach dem 7. Oktober 2023 im Landeshaushalt bereitgestellten Gelder nur teilweise verwendet. Viele Projekte wurden abgelehnt – darunter altbekannte.

Bayerns Ministerpräsident will der Hauptstadt die Mittel kürzen, sollte ein Linksbündnis die Regierung übernehmen. Dafür gibt es sogar Widerspruch vom Berliner CDU-Chef.

Als Wahlsiegerin stellt die Berliner Linke automatisch die Parlamentspräsidentin. Werden soll es eine Berlinerin aus dem einstigen Ostteil der Stadt.

Mit ihr an der Spitze wurde die Linke stärkste Kraft in Berlin. Jetzt soll Elif Eralp eine Regierung bilden. Wer berät sie? Das ist das Team hinter der Kandidatin.

Eine Woche nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl haben sich die drei möglichen Bündnispartner sortiert. Erste Gespräche beginnen in den kommenden Tagen.

In Berlin wollen Linke, Grüne und SPD die Bildung einer Regierung sondieren. Doch bei diesen vier Themen dürfte die Kompromissfindung schwierig werden.

Mit großer Mehrheit hat die Berliner Linke Sondierungsgespräche mit Grünen und SPD beschlossen. Beim Sonderparteitag ging es auch um Antisemitismusvorwürfe. Die Partei wehrt sich.

Am Freitagabend berät die Berliner Linke über die Aufnahme von Sondierungen mit Grünen und SPD. Am Tisch könnten dann auch Gegner einer Koalition sitzen.

Nur ein Bruchteil der 47 Abgeordneten der Berliner Linken hat Parlamentserfahrung. Wer sind die Neuen? Und wären sie für eine regierende Linke ein Problem?

Hannah Bruns gilt als Wortführerin der Landesarbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität in der Linken – und fiel mit extremen israelfeindlichen Aussagen auf. Nun soll sie die Partei verlassen.

In der Vergangenheit war die Linke vorwiegend bei älteren und weniger gebildeten Wählern beliebt. Doch inzwischen hat sich die Wählerschaft deutlich verändert.

Die Linke hat die Berlin-Wahl klar gewonnen. Doch reicht das aus, um am Ende zu regieren in der Hauptstadt? Was dafür spricht – und was dagegen.

Berlin hat gewählt. Die Linke liegt deutlich vor der CDU, die AfD auf dem dritten Platz. Das BSW schafft es nicht ins Abgeordnetenhaus. Elif Eralp könnte jetzt Geschichte schreiben.

Unter ihrer Führung holte die Linke in Berlin ein Rekordergebnis, unter ihrer Führung kann sie erstmals regieren. Wer ist Elif Eralp?

Seit Monaten liefern sich Linke und CDU in Umfragen ein enges Duell um den Spitzenplatz. Der Ausgang der Wahl gleicht einer Richtungsentscheidung.

Nie waren die Wahlsieg-Chancen der Berliner Linken höher. Auch weil sie Spitzenkandidatin Elif Eralp gekonnt inszeniert. Doch dem Ziel Rotes Rathaus könnte ausgerechnet die Partei selbst im Weg stehen.

Seit Wochen kratzt das BSW in Umfragen zur Berlin-Wahl an der Fünf-Prozent-Hürde. Gelingt der Einzug ins Parlament, hat Spitzenmann Alexander King umstrittene Pläne.

Seit 2025 ist die „Staatsreparatur“ am S-Bahnhof Lichterfelde-Ost ein Fall für den Verfassungsschutz. Führende Mitglieder der Berliner AfD schreckt das nicht ab.

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gilt als Machtzentrum der Grünen – doch die Linke rüttelt an den Toren. Vor allem bei einem Thema gibt es Streit zwischen den sich nahestehenden Parteien.

Kurz vor der Abgeordnetenhauswahl stehen Linke und CDU beinahe gleichauf. Den Sozialdemokraten droht ein historisches Debakel.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität gilt als antisemitische Strömung in der Linken. Das ruft inzwischen offenbar auch den Nachrichtendienst auf den Plan.
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