Im 17. Jahrhundert boomte die niederländische Hauptstadt. Allerdings um den Preis von Kolonialismus und Ausbeutung. Das Frankfurter Städel versucht, die Bilder aus der Epoche zu kontextualisieren.
Vom antiken Volk der Nabatäer waren außerhalb des Reiches im Nahen Osten nie Spuren gefunden worden. Doch eine Entdeckung im Mittelmeer fügt der Geschichte ein neues Kapitel hinzu.
2023 übernahm Andrea Grebe den Vorstandsvorsitz der Bürgerstiftung. Im Interview erklärt sie, welche Rolle ihre Organisation für die Berliner Gesellschaft spielt und wie sich Interessierte einbringen können.
Die Entdeckung eines einzigartigen iranischen Gefäßes stellt historische Annahmen über die Wikingerzeit infrage. Das Silbergefäß und sein Inhalt sind derzeit erstmals im British Museum in London zu sehen.
Im militärischen Sperrgebiet von Assiut wurde ein ungewöhnliches Grab einer hoch angesehenen altägyptischen Priesterin freigelegt. Ihr wurde eine Ehre zuteil, die sonst nur Männern zustand.
Eine neue Einheit soll aufgebaut werden, um im Rahmen des Katastrophenschutzes Kulturgüter zu bergen. Die Helfer nennen sich Kulturgutretter und haben jetzt in Brandenburg ein Einsatztraining absolviert.
Eine Studie offenbart Leerstellen in der deutschen Erinnerungskultur, wenn es um die Rolle der Deutschen in der polnischen Geschichte geht. Ein Kunstwerk soll nun Wissenslücken schließen helfen.
Lange war Abschottung der Grenzen gegen Migration ein Wunsch von Ländern wie Polen und Ungarn. Jetzt fürchten sie Ärger durch Berlins Entscheidung. Nur eine Nachbarregierung freut sich.
Eine deutsche Grabung am mittelalterlichen Sommerpalast Tacht-e Soleyman in Iran förderte ein multikulturelles Erbe zutage. Am Museum für Islamische Kunst in Berlin werden die Funde nun aufgearbeitet.
Der Historiker Sebastian Willert weist nach, dass den Deutschen zu Anfang des 20. Jahrhunderts viele Mittel recht waren, um sich Ausgrabungen auf dem Territorium des Osmanischen Reichs widerrechtlich anzueignen.
Bei den Grabungen am Molkenmarkt entdeckten Archäologen ein wertvolles japanisches Kurzschwert. Die Restaurierung offenbart ein interessantes Detail – und gibt Hinweise, wie es nach Berlin gelangen konnte.
Die Folgen des Hitler-Stalin-Paktes für Europa stehen im Mittelpunkt der kleinen Ausstellung „Riss durch Europa“ in Berlin-Karlshorst. Sie füllt Leerstellen der deutschen Erinnerung an die NS-Zeit.
Von schillernden Modedesignern und kontrastreichen Jahrzehnten: Mehrere Sonderausstellungen erwecken vergangene und verborgene Welten Berlins zum Leben.
Für die Ausstellung „Berlin im Blick“ konnten die Bewohner der Stadt ihre Bilder einreichen. Fünf von ihnen haben eine Ausstellung im Museum Ephraim-Palais kuratiert.
Tausende Athleten strömten einst nach Olympia, um die Spiele auszutragen. Doch wie organisierte die dörfliche Region dieses Großereignis? Die überraschenden Antworten aus der Antike.
Berliner Archäologen fanden in Idalion auf Zypern lebensgroße Fußpaare aus gebranntem Ton. Hinweise darauf waren bis dahin nur aus der Literatur bekannt.
Berliner Archäologen begannen vor zwölf Jahren, rätselhafte Gesteinsbrocken im Gebirge Armeniens zu untersuchen. Jetzt beantragt das Land den Weltkulturerbestatus für den Fundort.
Ein Selbstversuch am eigenen Bein – so weit gingen Forschende, um die Tätowiertechnik der Kupfersteinzeit nachzuvollziehen. Welche Bedeutung hatten die Tattoos für Ötzi, den Mann aus dem Eis?