Volkswagen bereitet Rückruf für verschiedene Elektroautos vor | heise autos

Volkswagen bereitet Rückruf für verschiedene Elektroautos vor

In diversen Elektroautos der Baujahre 2023 bis 2025 kann es durch einen Zelldefekt in der Batterie zu einem Brand kommen. Ein Rückruf ist in Vorbereitung.

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Ein blaues Elektroauto steht auf einem Platz vor einer Wand.

(Bild: Volkswagen)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Bei Volkswagen bahnt sich offenbar ein Rückruf von Elektroautos an. Durch Fehler in der Produktion bei einzelnen Batteriezellen, die Volkswagen von einem Zulieferer bezog, kann sich die Temperatur im ungünstigsten Fall so weit erhöhen, dass ein Brand entsteht. Das berichten unter anderem die auto motor und sport sowie das Handelsblatt.

Betroffen sind demnach die VW-Modelle ID.3, ID.4 und der Cupra Born, doch es ist nicht ausgeschlossen, dass weitere Autos auf dieser Plattform MEB dieses Problem haben. Wichtig ist, dass offenbar nicht alle Autos dieser Baureihen betroffen sind. Volkswagen kläre das intern und wolle dann eine Rückrufaktion über das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) starten. Wie eine konkrete Lösung in den Werkstätten aussehen soll, ist noch nicht geklärt. Intern trage die Maßnahme den Namen „93MF“.

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Als erste Maßnahme wird in den betroffenen Autos der Battery-Care-Modus dauerhaft aktiviert. Er begrenzt den Ladestand auf maximal 80 Prozent. Im normalen Betrieb ist er standardmäßig eingeschaltet und muss von den Nutzern im Bedarfsfall deaktiviert werden. Diese Möglichkeit wird mit einem Softwareupdate temporär unterbunden, bis geklärt ist, wie sich das Problem lösen lässt. Einige Nutzer wurden in der App aufgefordert, die Batterie nicht mehr komplett zu laden. In den USA läuft bereits eine entsprechende Rückrufaktion, in Großbritannien bereitet Volkswagen sie vor. Auf dem US-Markt sind insgesamt 22.000 ID.4-Fahrer aufgefordert, vorerst nur bis maximal 80 Prozent zu laden.

(mfz)