Alle Panorama-Artikel vom 17. Dezember 2011
Sängerin Cesária Évora ist gestorben
Sängerin Cesária Évora ist gestorben

Peter Maffay: "ein absoluter Verlust"Sängerin Cesária Évora ist gestorben

Die "barfüßige Diva" ist tot. Cesária Évora sang in den Kneipen ihrer kapverdischen Heimatstadt Mindelo, bevor sie - spät - zum Superstar der Weltmusik wurde. Ihr Herz gehörte der Musik. Nun blieb es stehen.

Mann in Kreuzberg erschossen

Mann in Kreuzberg erschossen

Fußgänger haben am Samstagabend einen Mann mit einer Schussverletzung in der Großbeerenstraße in Kreuzberg aufgefunden.

Tausende demonstrieren gegen Rassismus

Nach Ermordung von SenegalesenTausende demonstrieren gegen Rassismus

Nach der Ermordung von zwei Senegalesen haben am Samstag in Italien mehrere Tausend Menschen in verschiedenen Städten gegen Rassismus demonstriert.

Weitere Terror-Gruppe in Rheinland-Pfalz?
Weitere Terror-Gruppe in Rheinland-Pfalz?

Rechtsextremes Neonazi-TrioWeitere Terror-Gruppe in Rheinland-Pfalz?

Spuren der rechtsextremistischen Zwickauer Terrorzelle führen angeblich nach Ludwigshafen. Die Ermittlungen hätten außerdem ergeben, dass es in Rheinland-Pfalz eine weitere terroristische Vereinigung gebe.

Ist Manning schuldunfähig?
Ist Manning schuldunfähig?

Wikileaks-InformantIst Manning schuldunfähig?

Vor einem Militärgericht in den USA ist am Samstag der Prozess gegen den US-Soldaten und mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning fortgesetzt worden.

Flüchtlingsschiff vor Indonesien gesunken

Über 200 Menschen an BordFlüchtlingsschiff vor Indonesien gesunken

Medienberichten zufolge ist vor der indonesischen Küste am Samstag ein Schiff mit über 200 Flüchtlingen an Bord gesunken.Das hölzerne Schiff sei nur für 100 Passagiere ausgelegt gewesen und sei vor der Insel Java gekentert, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Antara. 25 Menschen seien bislang von Fischern gerettet worden, wurde Agus Sudarto aus der örtlichen Verwaltung zitiert. Sie seien in ein Krankenhaus gebracht worden und befänden sich in kritischem Zustand. Die Flüchtlinge sollen aus Afghanistan, Saudi-Arabien, der Türkei und dem Iran stammen.

21 Zivilisten von Sicherheitskräften getötet
21 Zivilisten von Sicherheitskräften getötet

Gewalt in Syrien21 Zivilisten von Sicherheitskräften getötet

Syrische Sicherheitskräfte haben nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten erneut zahlreiche Zivilisten getötet. 21 Menschen, darunter zwei Kinder, seien Opfer der Militärs gworden.

Polizei wirbt mit mutmaßlichem Dieb
Polizei wirbt mit mutmaßlichem Dieb

Peinliche AnzeigePolizei wirbt mit mutmaßlichem Dieb

Ausgerechnet mit einem mutmaßlichen Dieb als Model hat die Hamburger Polizei für ihren Dienst geworben. Die Plakate werden jetzt abgehängt und eingestampft, sagte ein Sprecher am Samstag auf Anfrage.

Plötzlich war Deutschland im Krieg

Jahresrückblick 2011Plötzlich war Deutschland im Krieg

In der Außendarstellung vollzog die Politik noch zu Zeiten von Verteidigungsminister Franz-Josef Jung (CDU) eine Wende: Auf Druck der Soldaten und ihrer Familien hießen die Getöteten plötzlich offiziell Gefallene, die Verletzten Verwundete.

Pflichtdienst für Reservisten?
Pflichtdienst für Reservisten?

Jahresrückblick 2011Pflichtdienst für Reservisten?

Mit dem Ende der Wehrpflicht hat sich auch die Rolle der Reservisten verändert: Sie werden nur noch auf freiwilliger Basis einberufen.

Immer wieder tödliche Stürme
Immer wieder tödliche Stürme

Taifune auf den PhilippinenImmer wieder tödliche Stürme

Auf den Philippinen gehören Tropische Wirbelstürme zum gefährlichen Alltag: Rund 20 dieser Unwetter suchen jährlich die Inseln heim. Tausende Menschen haben dadurch bereits ihr Leben verloren.

Nachlass von Liz Taylor bringt 154 Millionen Dollar
Nachlass von Liz Taylor bringt 154 Millionen Dollar

Hollywood-DivaNachlass von Liz Taylor bringt 154 Millionen Dollar

Die Erlöse bei der Versteigerung von Hinterlassenschaften der Hollywood-Diva Elizabeth Taylor sind am Freitag auf 154,2 Millionen Dollar (rund 114 Millionen Euro) gestiegen.

Sängerin Etta James sterbenskrank

Blues- und Soul-LegendeSängerin Etta James sterbenskrank

Die Blues- und Soul-Sängerin Etta James ist nach Auskunft ihrere Ärztin sterbenskrank. Die 73-Jährige leide an Leukämie, sagte die Ärztin Elaine James.

Sarkozy wird zum zweiten Mal Großvater
Sarkozy wird zum zweiten Mal Großvater

Sohn Jean erwartet zweites KindSarkozy wird zum zweiten Mal Großvater

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy wird zum zweiten Mal Großvater. Sein Sohn Jean und dessen Frau Jessica Sebaoun werden im Frühling zum zweiten Mal Eltern.

Tief Joachim zieht nach Polen
Tief Joachim zieht nach Polen

Nach Wetterchaos in DeutschlandTief Joachim zieht nach Polen

Sturmtief Joachim hat am frühen Samstagmorgen die untere Oder erreicht und ist abgeschwächt nach Nordwestpolen weitergezogen. Bis in die Nacht hinein kam es vor allem in Bayern und Baden-Württemberg zu schweren Sturmböen.

Lage des russischen Schiffes stabil

Frachter im Eis eingeschlossenLage des russischen Schiffes stabil

Das vor dem Südpol leckgeschlagene russische Fischfangboot "Sparta" droht offenbar nicht unmittelbar zu sinken. Die Besatzung habe die Lage unter Kontrolle, teilten die neuseeländischen Behörden am Samstag mit.

Kannte Verfassungsschutz Nazi-Versteck?
Kannte Verfassungsschutz Nazi-Versteck?

Zwickauer Terror-TrioKannte Verfassungsschutz Nazi-Versteck?

Die inhaftierte mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe soll sich am 4. November in unmittelbarer Nähe des Wohnmobils aufgehalten haben, in dem sich die beiden anderen Mitglieder der Zwickauer Terrorzelle, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, töteten.

Regionalexpress rammt Anhänger auf dem Gleis

Regionalexpress rammt Anhänger auf dem Gleis

Kempen (ude). Der Niers-Express hat gestern Vormittag kurz vor Kempen einen ins Gleis ragenden Anhänger, beladen mit einer Häckselmaschine, gerammt und auf die Seite geschleudert. Es entstand nur Sachschaden, verletzt wurde niemand. Nachdem der Triebzug 150 Meter weiter zum Stillstand gekommen war, konnten die Passagiere den Zug, der aus Krefeld in Richtung Kleve unterwegs war, unbeschadet verlassen. Der Zugführer hatte vor dem Aufprall noch eine Schnellbremsung eingeleitet.

US-Star Halle Berry dreht in Düsseldorf

DüsseldorfUS-Star Halle Berry dreht in Düsseldorf

Das Dreischeibenhaus in der Düsseldorfer Innenstadt diente gestern Nacht als Kulisse für den Hollywood-Star Halle Berry. In dem rund 76 Millionen Euro teuren Film "Cloud Atlas" spielt die 45-Jährige eine Hauptrolle. Für die Dreharbeiten war das Gelände um die ehemalige ThyssenKrupp-Zentrale vom späten Abend bis in den Morgen abgesperrt.

Filmlegende Walter Giller ist tot

Filmlegende Walter Giller ist tot

Als charmanter Schelm begeisterte Schauspieler Walter Giller seit den 50ern eine große Fangemeinde. Im Alter zog er mit seiner langjährigen Ehefrau Nadja Tiller in ein Seniorenstift. Jetzt starb er 84-jährig an Lungenkrebs.

Angeklagter gesteht Mord an Mary-Jane

Angeklagter gesteht Mord an Mary-Jane

Meiningen (dapd). Der wegen Mordes an der siebenjährigen Mary-Jane angeklagte 38-Jährige hat zum Prozessauftakt alle Anklagevorwürfe eingeräumt. Er habe das Mädchen im Juni in seiner Wohnung sexuell missbraucht und es am darauf folgenden Tag mit einem Bademantelgürtel bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt, sagte er vor dem Landgericht Meiningen. Danach habe er das Mädchen in einen Bachlauf gelegt. Dort ertrank das Kind.

Flavio Briatore

Flavio Briatore

Der ehemalige Formel-1-Manager Flavio Briatore hat seine Tochter mit Model Heidi Klum noch nie gesehen. "Wenn sie mich eines Tages treffen will, dann ist das kein Problem. Es ist alles in Ordnung zwischen uns", sagte Briatore. "Wir haben uns alle vier, Heidi und Seal, meine Frau Elisabetta und ich, vor ein paar Wochen in meinem Club ,Billionaire' auf Sardinien getroffen. Wir haben über alles gesprochen. Es war eine sehr freundliche und relaxte Atmosphäre."

Europaweiter Kinderpornoring: 112 Festnahmen

Europaweiter Kinderpornoring: 112 Festnahmen

Den Haag (RP) Europol ist einer der größten Schläge gegen Kinderpornografie im Internet gelungen. Bei einer Großrazzia in 22 Ländern Europas sind 112 Verdächtige festgenommen worden. Wie ein Europol-Sprecher gestern in Den Haag mitteilte, werden seit Jahresbeginn 269 Tatverdächtige in ganz Europa beobachtet. Allein in Dänemark stehen 19 Männer zwischen 24 bis 55 Jahren unter Tatverdacht. Wegen der laufenden Ermittlungen machte Europol jedoch keine Angaben dazu, welche weiteren Länder betroffen sind.

Hund beißt Säugling tot

Hund beißt Säugling tot

Schmallenberg (dapd). Ein erst zweieinhalb Wochen altes Baby ist vom Hund seiner Familie in Schmallenberg (Hochsauerlandkreis) totgebissen worden. Der Husky-Mischling hatte sich in den Kopf des Mädchens verbissen. Nach Polizeiangaben war die Mutter zum Zeitpunkt des Unglücks mit den drei und sieben Jahre alten Geschwistern des Säuglings sowie den zwei Hunden der Familie allein zuhause. Die beiden Geschwister blieben unverletzt und erlitten ebenso wie die Mutter einen Schock.

Frauen unterschätzen oft das Interesse der Männer

Frauen unterschätzen oft das Interesse der Männer

Boston (RP). Männer neigen oft dazu, ihre Anziehungskraft auf Frauen zu überschätzen. Das hat die Wissenschaftlerin Carin Perilloux vom Williams College im US-Staat Massachusetts herausgefunden. Bei einem Speed-Dating sollten die Teilnehmer nach jedem Drei-Minuten-Gespräch notieren, wie attraktiv sie ihr Gegenüber gefunden hätten. Ergebnis: Frauen neigten dazu, das Interesse der Männer an ihnen zu unterschätzen. Männer wiederum, die interessiert an einer Frau waren, überschätzten oft ihre Anziehungskraft.

Paketbomber muss lebenslang ins Gefängnis

Paketbomber muss lebenslang ins Gefängnis

Saarbrücken (dapd). Der sogenannte Paketbomber von Völklingen muss lebenslang in Haft. Das Landgericht Saarbrücken verurteilte den 45-jährigen Mann aus Wadgassen (Landkreis Saarlouis) wegen Mordes und stellte zudem eine besondere Schwere der Schuld fest. Eine vorzeitige Entlassung nach 15 Jahren ist damit ausgeschlossen. Das Gericht sah es als erwiesen, dass der gelernte Bäcker den Lebensgefährten seiner zeitweisen Geliebten aus Eifersucht mit einer selbst gebastelten Paketbombe ermordet habe.

Lady Gaga

Lady Gaga

Lady Gaga hat innerhalb von zwölf Monaten geschätzte 70 Millionen Euro verdient. Damit führt die 25-jährige New Yorkerin unangefochten die "Forbes"-Liste der Top-Verdienerinnen im Musikgeschäft an. Weit abgeschlagen rangiert Country-Pop-Lady Taylor Swift (22) mit 35 Millionen Euro auf Platz zwei. Knapp dahinter kommt die 27-jährige Katy Perry (34 Millionen Dollar). Die R&B-Sängerinnen Beyoncé Knowles (27 Millionen Euro) und Rihanna (23 Millionen Euro) folgen auf den Plätzen vier und fünf.

Frachter im Eis eingeschlossen

Frachter im Eis eingeschlossen

Wellington (RP) Der russische Fischtrawler "Sparta" ist im Südpolarmeer leckgeschlagen und droht nun in der Nähe des antarktischen Schelfeises rund 3700 Kilometer südöstlich von Neuseeland zu sinken. Das russische Staatsfernsehen meldete, das Schiff habe einen Eisberg gerammt.

Richtig verhandeln

Richtig verhandeln

Wird vonseiten des Chefs immer abgewunken, wenn es um Gehaltserhöhungen geht, können Zuschüsse, etwa Waren- oder Benzingutscheine, eine Alternative sein. Auch kein geldwerter Vorteil sind Fortbildungen — aber dennoch profitieren beide Seiten davon, wenn sich der Arbeitnehmer in Seminaren fortbildet und dadurch seine Leistungen verbessert.

Lokführer gesucht

Lokführer gesucht

Lokomotivführer ist für viele zwar ein Traumberuf, dennoch haben die Bahnen heute ein Nachwuchsproblem. Immer häufiger komme es deswegen zu Zugausfällen im Regional- und Güterverkehr, beklagen die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen. Immer mehr Altgediente verließen das Lokführerhaus, um in Rente zu gehen.

Hochqualifizierte wechseln häufiger

Hochqualifizierte wechseln häufiger

Hochqualifizierte junge Menschen wechseln häufiger den Job. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln. Demnach treten die 15- bis 24-Jährigen alle zwei Jahre eine neue Stelle an, die Generation der über-50-Jährigen nur alle sechs Jahre. Bei Uni-Absolventen ist die Wechsel-Wahrscheinlichkeit um ein Drittel höher als bei Arbeitnehmern mit Berufsausbildung. Als Grund nennt das Institut unter anderem die höhere Mobilität der jüngeren Arbeitnehmer.

Im Job auf die Etikette achten

Im Job auf die Etikette achten

Beim Niesen halten sich Berufstätige besser nicht die rechte Hand vors Gesicht. Schließlich reichen sie diese Hand anderen in der Regel beim Begrüßen und Verabschieden. Und kein Geschäftspartner dürfte es gern sehen, wenn jemand in seine Hand niest und sie einem danach hinstreckt, erläutert die Etikette-Trainerin Imme Vogelsang. Oft werde daher geraten, in die Ellenbogenbeuge statt in die Hand zu niesen. Wem das zu kompliziert ist, der könne sich aber auch den linken Handrücken unter die Nase halten.

Tagebuch für Berufseinsteiger

Tagebuch für Berufseinsteiger

Für Berufsanfänger ist es hilfreich, ein Tagebuch zu führen. Denn auf diese Weise können die Neueinsteiger ihr Zeitmanagement ganz einfach kontrollieren, sagte Karriereberater Peter Olsson in der Zeitschrift "Unicum". Durch die tägliche Niederschrift der eigenen Erlebnisse im Büro würden Berufsanfänger dazu gezwungen, über ihren Arbeitstag zu reflektieren und eine Bilanz zu ziehen.

Teilzeitarbeit ist im Westen beliebter

Teilzeitarbeit ist im Westen beliebter

Teilzeitarbeit ist bei Frauen im Westen Deutschlands gefragter als im Osten. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg hervor. Danach sagen fast drei Viertel (72 Prozent) der Frauen im Westen, die nach einer Pause zurück in den Job möchten, dass sie sich eine Teilzeitstelle, wünschen. In Ostdeutschland beträgt der entsprechende Wert nur etwas mehr als ein Viertel (28 Prozent).

Azubi-Kündigung auch an die Eltern

Azubi-Kündigung auch an die Eltern

Arbeitgeber müssen das Kündigungsschreiben an einen minderjährigen Auszubildenden auch an die Eltern als dessen gesetzliche Vertreter schicken. Es reicht dabei aus, wenn die Kündigung rechtzeitig in den Hausbriefkasten eingeworfen worden ist, urteilte das Bundesarbeitsgericht. Im konkreten Fall hatte ein 17-Jähriger eine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik begonnen, doch nach der Probezeit wurde er gekündigt. Das Kündigungsschreiben wurde per Boten in den Hausbriefkasten der Eltern eingeworfen. Die Richter halten das für rechtens: Es reiche aus, wenn das Kündigungsschreiben durch den Briefkasten in den "Herrschaftsbereich der Eltern" gelangt war. (AZ: 6 AZR 354/10)