Kultur in RatingenHommage an einen Protestbarden
Lieder von Walter Mossmann prägten in den 70er-Jahren Bürgerbewegungen. Ein Abend im Tragödchen soll an den kritischen Liedermacher erinnern.
Lieder von Walter Mossmann prägten in den 70er-Jahren Bürgerbewegungen. Ein Abend im Tragödchen soll an den kritischen Liedermacher erinnern.
Mit dem Atomausstieg ist es nicht vorbei. Es fehlt immer noch ein Ort, an dem der hochradioaktive Müll gelagert werden soll, der in Jahrzehnten angefallen ist. Die Suche könnte noch sehr lange dauern. Doch was bedeutet das?
Bis zum Bau eines Endlagers dauert es noch Jahrzehnte: 90 Teilgebiete mit günstigen geologischen Bedingungen sind bundesweit gefunden. Manche auch an Orten in NRW. Widerstand ist programmiert.
In wenigen Tagen ist die Nutzung der Kernkraft in Deutschland Geschichte. Damit enden aber nicht die vielfältigen Probleme, die jahrzehntelange Kernspaltung mit sich brachten.
Special · Mitte April werden die drei letzten Atommeiler endgültig abgeschaltet. Eine Bewegung aus Ökologen, Linksalternativen und Systemveränderern erreichte in fünf Jahrzehnten den Ausstieg aus einer Großtechnologie – und veränderte die Politik in Deutschland für immer.
60 Jahre verheiratet – das sind Heidrun und Karl Heinz Brausewetter am Donnerstag (22.). Aus diesem besonderen Anlass wollen sie im Hochzeitshain einen Baum pflanzen.
Bis 2031 sollte eigentlich geklärt sein, wo in Deutschland hochradioaktive Abfälle langfristig gelagert werden sollen. Doch daraus wird nichts, wie das Bundesumweltministerium am Donnerstag bestätigte. Die Hintergründe.
Etwa 40 Menschen haben sich für die komplette Tour angemeldet, man kann aber auch kurze Etappen mitradeln, sagen die Veranstalter.
Beim Forum Endlagersuche soll an diesem Freitag und Samstag diskutiert werden, wie sich potenzielle Gebiete für den Standort weiter eingrenzen lassen. Bis die Suche abgeschlossen ist, werden noch viele Jahre vergehen. Denn die Frage nach einer dauerhaften Deponie für hochradioaktiven Müll ist heftig umstritten.
Seit vier Monaten informiert der Stand über städtische Fördermöglichkeiten klimafreundlicher Sanierung. Dabei arbeiten die Stadt und die Verbraucherzentrale Düsseldorf Hand in Hand. Eine Zwischenbilanz.
Das früher als potenzielles Atommüllendlager betrachtete Bergwerk im niedersächsischen Gorleben wird endgültig geschlossen. Das teilte das Bundesumweltministerium am Freitag in Berlin mit.
Manche Frömmigkeitstradition mag aus der Mode sein. Aber wer ihnen nachgeht, ist auf der Höhe der Zeit und damit nötiger denn je, schreibt unser Autor zu Maria Himmelfahrt.
Ein sogenannter „Kreuzweg für die Schöpfung“ ist nach einem mehr als 500 Kilometer langen Marsch in Lützerath eingetroffen. Derweil bauen Kohlegegner im Umsiedlungsort Keyenberg Solaranlagen.
Nach rund 520 Kilometern von Niedersachsen bis ins rheinische Revier erreicht eine Gruppe von Klimapilgern am Sonntagnachmittag den Braunkohletagebau Garzweiler.
Polizeikräfte hatten am Freitag in Hamm die Teilnehmer des „Kreuzwegs für die Schöpfung“ gestoppt, weil es sich um eine nicht angemeldete politische Veranstaltung gehalten habe. Der rheinische Präses Latzel hat NRW-Innenminister Reul (CDU) um eine Klärung der Vorfälle gebeten.
Am Freitag war ein Teilnehmer des „Kreuzwegs für die Schöpfung“ in Gewahrsam genommen worden. Der Mann ist wieder frei. Das Bündnis hinter der Klimapilger-Aktion kritisierte allerdings am Samstag den Polizeieinsatz am Vortag in Hamm mit deutlichen Worten.
Ein breites Bündnis aus Klima- und Umweltinitiativen, christlichen Gruppen und kirchlichen Institutionen hat zu einem Kreuzweg für die Schöpfung von Gorleben nach Garzweiler aufgerufen. Am 29. Juli machen die Pilger Station in Ratingen.
Seit Jahren ist die Suche nach einem dauerhaften Lager für hochradioaktiven Müll umstritten. Interessierte Bürger können sich in einem Beteiligungsprozess einbringen, Umweltministerin Schulze lobt das Verfahren als „wissenschaftsbasiert“ und „transparent“. Doch manch einem geht die Eingrenzung der potenziellen Standortregionen nicht schnell genug.
Die Suche nach einem sicheren Ort für radioaktiven Abfall läuft. Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung mahnt zur Eile, denn Zwischenlager sind keine Lösung. Auch in NRW kommen viele Standorte infrage.
Seit vielen Jahren ist die Suche nach einem dauerhaften Lager für hochradioaktiven Müll umstritten. Nun können sich Interessierte in einem öffentlichen Beteiligungsverfahren einbringen und ihre Bedenken äußern. Das hat Potenzial für neuen Streit.
Fast ohne Zwischenfälle ist der seit Jahren erste Transport von hoch radioaktivem Atommüll durch Deutschland vom niedersächsischen Hafen Nordenham am Mittwoch im südhessischen Biblis eingetroffen.
Sechs Castoren mit Atommüll sind im Hafen vom niedersächsischen Nordenham gelandet. Atomkraftgegner haben gegen die Aktion protestiet. Ein Zug soll mit den Castoren ins hessische Zwischenlager weiterfahren.
Das Führungstrio der Partei sieht den Niederrhein durch Kies-, Salz- und Kohleabbau und die Folgen bereits genug belastet. Die Union kündigt Widerstand gegen Atommüll-Pläne an.
Seit 43 Jahren wird über die sichere Einlagerung von hochradioaktiven Abfällen im niedersächsischen Gorleben gestritten. Der Kampf wurde zum Sinnbild des Widerstands gegen die Atomkraft und veränderte eine ganze Region - jetzt ist er entschieden.
Peter Malzbender, Vorsitzender der Naturschutzbund-Kreisgruppe Wesel, kann sich zwar nicht vorstellen, dass die Region für die Lagerung von radioaktiven Abfällen geeignet ist. Aber sollte der Niederrhein die Voraussetzungen für Endlager mitbringen, dann müsse es dort hin.