Alle Unternehmen-Artikel vom 10. Februar 2011
Dax steigt auf Drei-Jahres-Hoch

Entwicklung in Ägypten stützt KurseDax steigt auf Drei-Jahres-Hoch

Die europäischen Börsen haben am Donnerstag mit anziehenden Kursen auf den sich abzeichnenden Rücktritt des ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak reagiert. Im Schlussgeschäft kletterte der Dax um 0,3 Prozent auf 7340 Punkte und schloss damit so hoch wie seit drei Jahren nicht mehr.

Hacker aus China greifen westliche Ölkonzerne an

Warnung vor SpionageHacker aus China greifen westliche Ölkonzerne an

Die IT-Sicherheitsfirma McAfee schlägt Alarm: Hacker sollen von China aus westliche Öl- und Gaskonzerne angegriffen und dabei vertrauliche Informationen gestohlen haben. Welche Firmen davon betroffen waren, teilte McAfee nicht mit.

Regierung streitet über Axel Weber

Bundesbankpräsident äußert sich nichtRegierung streitet über Axel Weber

Um die beruflichen Pläne von Bundesbankpräsident Axel Weber ist am Donnerstag heftiger Streit innerhalb der Regierungskoalition entbrannt. Auch SPD und Grüne äußerten sich kritisch. Es steht die Frage im Raum, ob Weber im Falle eines Wechsels in die Wirtschaft eine Karenzzeit einhalten müsse.

Fusionspläne lassen Aktienkurse steigen

Deutsche Börse und NYSEFusionspläne lassen Aktienkurse steigen

Die geplante Fusion der Deutschen Börse mit NYSE Euronext hat die Aktienkurse der beiden Börsenanbieter am Donnerstag in die Höhe schnellen lassen. Am Handelsplatz in Frankfurt am Main startete der Euronext-Kurs mit einem Plus von fast 20 Prozent im Vergleich zum Vortag, das deutsche Institut legte um über acht Prozent zu.

Axel Weber schweigt zu seinen Zukunftsplänen

Bundesbank-ChefAxel Weber schweigt zu seinen Zukunftsplänen

Axel Weber schweigt. Der Chef der Bundesbank will sich derzeit nicht zu den Spekulationen um seine Zukunft äußeren. Er sagte, er habe mit Kanzlerin Angela Merkel Verschwiegenheit vereinbart.

Ermittlungsverfahren gegen Daimler

EADS-InsiderhandelErmittlungsverfahren gegen Daimler

Die französische Justiz hat ein Ermittlungsverfahren gegen Daimler wegen Insiderhandels beim Verkauf von Aktien von EADS eingeleitet. Das Unternehmen soll laut Justizkreisen aufgrund interner Informationen EADS-Aktienpakete abgestoßen haben.

Abschlussbericht sieht Versagen der Politiker

Untersuchungsausschuss der BayernLBAbschlussbericht sieht Versagen der Politiker

Der frühere BayernLB-Verwaltungsrat einschließlich seiner prominenten CSU-Politiker trägt nach Einschätzung des Landesbank-Untersuchungsausschusses eine Mitschuld am verhängnisvollen Kauf der Hypo Group Alpe Adria (HGAA).

Arbeitnehmervertreter kritisieren Börsenfusion

Mehr Bürokratie befürchtetArbeitnehmervertreter kritisieren Börsenfusion

Die Fusionspläne der Deutschen Börse mit der Nyse Euronext stoßen bei Arbeitnehmervertretern des deutschen Börsenbetreibers auf Widerstand. Sie kritisieren vor allem die steigende Bürokratie.

Britischer Leitzins bleibt auf Rekordtief

0,5 ProzentBritischer Leitzins bleibt auf Rekordtief

London (RPO). Trotz anhaltender Sorgen über die hohe Inflationsrate hält die britische Zentralbank den Leitzins bei 0,5 Prozent. Der Ausschuss für Geldpolitik hatte den Leitzins im März 2009 auf das Rekordtief gesenkt, um die Wirtschaft zu stimulieren.

Guttenberg erntet Kritik für Eurofighter-Verhandlung
Guttenberg erntet Kritik für Eurofighter-Verhandlung

Werbung für Kampfjet-Verkauf an IndienGuttenberg erntet Kritik für Eurofighter-Verhandlung

Verteidigungsminister zu Guttenberg muss für seine Werbung für deutsche Eurofighter-Kampfjets Kritik aus den Reihen der Opposition einstecken. Grünen-Chefin Roth erhob schwere Vorwürfe: Guttenberg breche mit dem "Grundsatz der deutschen Rüstungspolitik."

C&A ruft 15.000 Baby-Krabbelschuhe zurück

Europaweite AktionC&A ruft 15.000 Baby-Krabbelschuhe zurück

Das Düsseldorfer Modehandelsunternehmen C&A ruft europaweit 15.000 Baby-Krabbelschuhe zurück. Bei den Schuhen wurden zu hohe Chrom-Werte nachgewiesen.

Guttenberg wirbt in Indien für "Eurofighter"

Luftfahrt-Messe in BangaloreGuttenberg wirbt in Indien für "Eurofighter"

In Südindien sind zwar keine Bundeswehr-Soldaten stationiert, die Verteidigungsminister zu Guttenberg besuchen könnte. Aber es geht um viel Geld. Daher nahm der Minister auf seiner Indien-Reise zunächst Kurs auf Bangalore.

Crédit Suisse macht 5,1 Milliarden Gewinn

Schweizer InvestmentbankCrédit Suisse macht 5,1 Milliarden Gewinn

Zürich (RPO). Die Schweizer Investmentbank Crédit Suisse hat im vergangenen Jahr einen Reingewinn von 5,1 Milliarden Franken (3,9 Milliarden Euro) erwirtschaftet. Das ist rund ein Viertel weniger als im Vorjahr, wie aus den am Donnerstag vorgelegten Bilanzkennzahlen hervorgeht. 2009 lag der Reingewinn bei 6,7 Milliarden Franken (5,1 Milliarden Euro). Allerdings konnte die Investmentbank im vierten Quartal 2010 etwas aufholen. Sie verbesserte ihr Ergebnis vor Steuern verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 41 Prozent auf 558 Millionen Franken (424 Millionen Euro).

Investoren kaufen Online-Reisebüro Opodo

Wettbewerbsbehörde muss noch zustimmenInvestoren kaufen Online-Reisebüro Opodo

Das Online-Reisebüro Opodo wechselt den Besitzer. Der spanische Konzern Amadeus, weltweit größter Anbieter von Buchungs-Systemen, verkauft Opodo für "rund 450 Millionen Euro" an die Finanzinvestoren Axa Private Equity und Permira.

Fast alle Dax-Konzerne lehnen Frauenquote ab
Fast alle Dax-Konzerne lehnen Frauenquote ab

UmfrageFast alle Dax-Konzerne lehnen Frauenquote ab

Die deutschen Großkonzerne lehnen eine Frauenquote für Führungskräfte mit überwältigender Mehrheit ab. 21 der 30 Dax-Unternehmen haben den Vorschlag einer gesetzlichen Frauenquote laut einem Zeitungsbericht zurückgewiesen.

Grüne fordern Karenzzeit für Bundesbank-Chef Weber
Grüne fordern Karenzzeit für Bundesbank-Chef Weber

Bei Wechsel zu Deutscher BankGrüne fordern Karenzzeit für Bundesbank-Chef Weber

Die Grünen fordern für den amtierenden Bundesbankpräsidenten Axel Weber im Falle eines Wechsels in die Wirtschaft eine Karenzzeit. Eine Übergangszeit von einem Jahr sei ein absolutes Minimum, sagte der finanzpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion.

Bayer einigt sich mit Betriebsrat auf Jobabbau

Pharma- und ChemiekonzernBayer einigt sich mit Betriebsrat auf Jobabbau

Bayer hat sich mit den Arbeitnehmern auf Eckpunkte zum Abbau von 1700 Stellen in Deutschland geeinigt. Der Konzern schloss gestern mit dem Betriebsrat eine "Gesamtbetriebsvereinbarung", wie unsere Redaktion erfuhr.