BörseDax bricht wegen Libyen-Krise ein
Wegen der chaotischen Zustände im wichtigen Öl-Lieferland Libyen ist der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch erneut eingebrochen. Der Dax verlor 1,7 Prozent und ging bei 7195 Punkten aus dem Handel.
Wegen der chaotischen Zustände im wichtigen Öl-Lieferland Libyen ist der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch erneut eingebrochen. Der Dax verlor 1,7 Prozent und ging bei 7195 Punkten aus dem Handel.
Für die 2000 deutschen Mitarbeiter des Reiseveranstalters Tui gilt demnächst wieder die 40-Stunden-Woche. Tui verlängert die Arbeitszeit um 6,5 Stunden im Monat ohne Lohnausgleich. Gleichzeitig verzichtet die Geschäftsführung auf die Ausgliederung von Mitarbeitern in Billiglohnfirmen.
Die deutschen Autofahrer müssen jetzt für den Anstieg der Ölpreise als Folge der Libyen-Krise bezahlen. Der Durchschnittspreis für einen Liter Superbenzin stieg am Mittwoch auf 1,50 Euro. Diesel kostete nach Angaben aus der Mineralölindustrie im Schnitt sogar 1,40 Euro.
Die Commerzbank will noch in diesem Jahr einen großen Teil der gut 16 Milliarden Euro zurückzahlen, mit der sie der deutsche Staat in der Finanzkrise gerettet hat.
Die Deutsche Bank darf wegen unfairer Handelspraktiken in Südkorea sechs Monate keine Derivate handeln. Die Konzerntochter DSK habe von unfairem Handel profitiert, damit Gewinne in Millionenhöhe erzielt und müsse deshalb den Handel mit Derivaten von April bis September aussetzen, teilte die südkoreanische Finanzaufsicht FSC am Mittwoch mit.
Daimler schafft wegen der guten Auftragslage in diesem Jahr neue Arbeitsplätze. Vorstandschef Dieter Zetsche sagte: "Unsere Autos sind weltweit so gefragt, dass wir dieses Jahr über 10.000 neue Mitarbeiter einstellen, davon allein 4000 in Deutschland."
Der Gesundheitskonzern Fresenius hat im vergangenen Jahr sowohl Umsatz als auch Ergebnis deutlich gesteigert. Das Nettoergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr um 28 Prozent auf 660 Millionen Euro, wie die Fresenius SE am Mittwoch in Bad Homburg mitteilte.
Die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland hat im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. 2010 hätten fast 140.000 Bundesbürger diesen Weg aus der Schuldennot gewählt, teilte die Hamburger Wirtschaftsauskunftei Bürgel mit.
Die Warnstreiks bei der Deutschen Telekom sind am Mittwochmorgen auch in Nordrhein-Westfalen fortgesetzt worden. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte, sollten mit Beginn der Frühschicht rund 1100 Beschäftigte in einen ganztägigen Warnstreik treten.