Alle Unternehmen-Artikel vom 24. Februar 2011
Lokführer legen Bahnverkehr lahm
Lokführer legen Bahnverkehr lahm

Bundesweite Warnstreiks am FreitagLokführer legen Bahnverkehr lahm

Bahnreisende müssen am Freitagmorgen bundesweit mit starken Verzögerungen rechnen: Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat einen erneuten Warnstreik zwischen 8.30 und 11.30 Uhr angekündigt.

Henkel verbessert Ergebnis und Umsatz

2011 weiter WachstumHenkel verbessert Ergebnis und Umsatz

Der Konsumgüterhersteller Henkel hat Ergebnis und Umsatz im vergangenen Jahr deutlich steigern können. Der Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 82 Prozent auf 1,14 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Beim Umsatz verbesserte sich das Unternehmen um 11,2 Prozent auf 15,1 Milliarden Euro.

China plant 45 neue Flughäfen

ReiseboomChina plant 45 neue Flughäfen

Peking (RPO). China will angesichts eines Reisebooms in der Volksrepublik binnen fünf Jahren mindestens 45 neue Flughäfen bauen. Rund 1,5 Billionen Yuan (166 Milliarden Euro) sollen in den Ausbau von Flugreisen investiert werden, wie der Leiter der Behörde für Zivilluftfahrt, Li Jiaxiang, am Donnerstag mitteilte. Im vergangenen Jahr haben etwa 130 der derzeit 175 Flughäfen in China Verlust gemacht.

Allianz hebt Dividende für 2010 an

Nach deutlichem GewinnplusAllianz hebt Dividende für 2010 an

Die Allianz hat ihren Gewinn im vergangenen Jahr überraschend deutlich gesteigert und hebt deswegen die Dividende an. Der operative Gewinn erhöhte sich trotz sehr hoher Belastungen durch Naturkatastrophen um 17 Prozent auf 8,24 Milliarden Euro, wie Europas größter Versicherer am Donnerstag mitteilte.

Verschmelzung von Porsche und VW gefährdet
Verschmelzung von Porsche und VW gefährdet

Ermittlungen gegen WiedekingVerschmelzung von Porsche und VW gefährdet

Die Verschmelzung von Porsche und VW ist durch staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen den früheren Chef des Sportwagenbauers, Wendelin Wiedeking, gefährdet. Von 70 auf 50 Prozent gesunken sei jedenfalls die Wahrscheinlichkeit, dass die entscheidenden Beschlüsse der Hauptversammlungen noch 2011 gefasst werden könnten.

Moody's stuft Zypern herab

RatingagenturMoody's stuft Zypern herab

London (RPO). Die Ratingagentur Moody's hat am Donnerstag die Kreditwürdigkeit von Zypern herabgestuft. Die zyprischen Anleihen wurden statt mit A2 nur noch mit Aa3 bewertet, wie das Unternehmen mitteilte. Moody's verwies zur Begründung auf die Verbindungen der zyprischen Banken zum krisengeschüttelten Griechenland, eine nicht ausreichende Wettbewerbsfähigkeit und wachsende Schulden des EU-Mitglieds.

Deutsche Defizitquote für 2010 bei 3,3 Prozent
Deutsche Defizitquote für 2010 bei 3,3 Prozent

Berlin verletzt Maastricht-VertragDeutsche Defizitquote für 2010 bei 3,3 Prozent

Deutschland hat trotz der Belastungen durch die Finanzkrise im Jahr 2010 die Defizitquote des Maastricht-Vertrags nur knapp verfehlt. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, betrug das Finanzierungsdefizit der öffentlichen Haushalte im vergangenen Jahr 82,0 Milliarden Euro, das waren 3,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Fielmann will Dividende anheben

Ziele erreichtFielmann will Dividende anheben

Hamburg (RPO). Der Optiker Fielmann hat seine für 2010 selbst gesteckten Ziele erreicht. Umsatz und Ergebnis sind auf Jahressicht gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Hamburg mit. Die Aktionäre sollen an der Entwicklung beteiligt werden: Der Hauptversammlung am 7. Juli werde eine Dividende von 2,40 Euro je Anteilsschein vorgeschlagen. Die Einnahmen des Hamburger Optikers kletterten 2010 auf 994 Millionen Euro, nach 953 Millionen Euro im Vorjahr.

RBS kehrt in die Gewinnzone zurück

Royal Bank of ScotlandRBS kehrt in die Gewinnzone zurück

London (RPO). Die im Zuge der Finanzkrise teilverstaatlichte Royal Bank of Scotland ist im vergangenen Jahr in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Das Institut fuhr 2010 einen operativen Gewinn von 1,9 Milliarden Pfund (2,2 Milliarden Euro) ein nach einem Minus von 6,1 Milliarden Pfund (7,2 Milliarden Euro) ein Jahr zuvor. Vor allem geringere Kosten für faule Kredite kamen dem Geldhaus zugute, dem Analysten 2010 ein Plus von 1,5 Milliarden Pfund (1,8 Milliarden Euro) prognostiziert hatten.

BASF verbucht Ergebnissprung
BASF verbucht Ergebnissprung

Zahlen für 2010BASF verbucht Ergebnissprung

Der Chemiekonzern BASF hat dank einer starken Nachfrage Umsatz und Ergebnis sowohl im vierten Quartal als auch im Gesamtjahr 2010 deutlich steigern können. Für 2011 stellte der Ludwigshafener Konzern am Donnerstag weiteres Wachstum in Aussicht. Das Jahr habe stark begonnen, Sorgen bereite allerdings die Krise in Libyen, hieß es.

Postbank gibt Entwarnung

Nach FinanzkrisePostbank gibt Entwarnung

Die Postbank istrechtzeitig zur Übernahme durch die Deutsche Bank indie Gewinnzone zurückgekehrt. Das Ergebnis vor Steuern lag 2010bei 315 (2009: minus 398) Millionen Euro, wie das BonnerInstitut am Donnerstag mitteilte. Für dieses und das kommendeJahr stellte die Filialkundenbank in Aussicht, den Gewinn"Schritt für Schritt" weiter zu steigern.

RWE erwartet deutlichen Gewinnrückgang

PrognoseRWE erwartet deutlichen Gewinnrückgang

Der Energiekonzern RWE erwartet nach Zuwächsen im Geschäftsjahr 2010 für das laufende Jahr einen deutlichen Gewinnrückgang. Unter anderem wegen der Belastungen durch die Atomsteuer werde 2011 das betriebliche Ergebnis um etwa 20 Prozent sinken.

Telekom will Flatrates aufspalten
Telekom will Flatrates aufspalten

Interview mit Technikvorstand KozelTelekom will Flatrates aufspalten

Die Deutsche Telekom will sich von den bisherigen Flatrates im Mobilfunk verabschieden. Der für Technologie zuständige Vorstand Edward Kozel stand unserer Redaktion für ein Interview zur Verfügung.

Verdi setzt Warnstreiks bei Telekom fort

Schwerpunkte im RheinlandVerdi setzt Warnstreiks bei Telekom fort

Im Tarifstreit mit der Deutschen Telekom hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ihre Warnstreiks am Donnerstag fortgesetzt. Schwerpunkte sollten nach Angaben der Gewerkschaft das Rheinland und der Großraum Aachen sein.

Apple darf Jobs-Nachfolge geheim halten
Apple darf Jobs-Nachfolge geheim halten

Aktionärsversammlung in CupertinoApple darf Jobs-Nachfolge geheim halten

Der US-Technologiekonzern Apple darf sich weiter über die Frage der Nachfolge des bisherigen Chefs Steve Jobs ausschweigen. Die Aktionäre lehnten einen Antrag ab, mit dem eine Offenlegung der Pläne für die künftige Unternehmensführung erzwungen werden sollte. Jobs selbst nahm an der Versammlung am Mittwoch nicht teil.