Leserforum
Bitte metrisch
Vergleichstest: Zwölf Billigmonitore bis 34 Zoll unter 200 Euro, c’t 21/2026, S. 20
Was weiß ich, wie viel 32 Zoll sind. Standardeinheit für die Länge sind Meter und Zentimeter – kennt jeder und weiß auch aus Vergleichswerten, wie viel das in etwa ist.
Und dann ist die Diagonale einfach beknackt. Viel wichtiger ist doch die tatsächliche Breite des Bildschirms, ob er denn auf dem Schreibtisch passt oder so. Die Diagonale sagt nichts aus, ohne auch das Seitenverhältnis zu kennen, und dann muss man immer noch herumrechnen, wie breit dann das Teil tatsächlich ist. Also einfach Breite und Höhe in Zentimeter angeben.
seventyseven
Die Zollangabe ist die gängige. Darüber hinaus geben wir in der Tabelle hinter der Zollzahl auch das Maß in Zentimetern an.
Geldmelkmaschine
Wie das Apple iPhone Duo den Foldable-Markt aufmischen könnte, c’t 21/2026, S. 54
Die Pixel über der Kamera sind Gold wert, sogar beim Galaxy Z Fold3. Beim Lesen war das allemal besser als ein Loch mitten im Text. Man muss nicht scrollen, um einen Buchstaben in einem Magazin-PDF lesen zu können, nur weil die Kamera im Weg ist. Und das Galaxy Z Fold7 ist so dünn und leicht, dass man es in der Hand kaum noch spürt. Das ist wirklich beeindruckend.
Aber die Dinger gehen einfach viel zu leicht kaputt. Dann kann man auch gleich ein Tablet nehmen, oder man verstaut das Foldable in einem Hardcase und holt es nur heraus, wenn die Umgebung wirklich sicher ist. Sonst: Willkommen in der Geldmelkmaschine.
Michy (1)
Alter Hut
Falt-Smartphone Google Pixel 11 Pro Fold im Test, c’t 21/2026, S. 58
Früher waren Benachrichtigungs-LEDs an den alten Handys und auch den ersten Smartphones üblich. Und man konnte schon vor 20 Jahren jedem Kontakt eine individuelle Farbe vergeben, mit der dieser Anrufer dann an der LED angezeigt wurde. Mit HiLight kommt jetzt also eine Funktion zurück, die es schon vor einer Generation gab.
Und der Autor meint, einen Mehrwert für HiLight gäbe es nicht – doch, ich finde schon. Wo auch immer diese LED positioniert ist, sie ist in der Lage, viel unauffälliger über neue Nachrichten oder Anrufe zu informieren, als dies ein ständig aufleuchtender Bildschirm könnte.
Guido Schnepp
Einsteigerklasse
Integrierte Grafikeinheiten von AMD, Apple, Intel und Qualcomm im Vergleich, c’t 21/2026, S. 70
Nachdem es keine günstigen Einsteigerkarten mehr gibt (und damit meine ich: deutlich unter 200 Euro), sind die integrierten Grafikkarten die einzige Möglichkeit, noch kostengünstig ins PC-Gaming zu kommen.
PC-Gaming braucht einen Massenmarkt, um für die Studios finanziell attraktiv zu sein, und dieser Markt steht und fällt mit der Verfügbarkeit günstiger Grafikkarten, die aus einem PC einen Gaming-PC machen. Die vergleichsweise wenigen User, die sich Karten ab 500 oder 600 Euro leisten können und wollen, tragen die Branche nicht. Insofern ist die integrierte Grafik die neue Einstiegsklasse, und die Studios täten gut daran, ihre Spiele auch für diesen Markt zu optimieren.
Thorsten Lange
Nachgefeilt
Smartes Rudergerät Augletics Eight Style, c’t 21/2026, S. 98
Was mich stört: Google, außerdem gelegentliche Schwankungen beim Widerstand, aber wirklich selten. Die Software stürzt hin und wieder ohne ersichtlichen Grund ab. Sie ist sehr umständlich und nicht gut durchdacht.
Als Handwerker haben mich die innen teilweise unsauber entgrateten Teile geärgert. Auch wenn davor gewarnt wird, erwarte ich bei einem Gerät dieser Preisliga doch etwas mehr Liebe zum Detail. Aber: Schnell eine Feile in die Hand nehmen kann jeder.
Was gut ist: Das Design ist ein Traum. Der Aufbau ist durchdacht und gut angeleitet.
Es ist unfassbar leise. Die umfangreichen Daten: Da wird wirklich alles erfasst, wenn man die Variante mit Trainer hat (muss extra gekauft werden). Die Widerstände gehen sehr weit, bis zum richtigen Krafttraining, wie man es mit Wasser- oder Luftwiderstand nicht erreichen kann.
HumanCentipede
Bitte überschätzen Sie nicht die Verbreitung von Feilen zur Metallbearbeitung in Nicht-Handwerker-Haushalten.
Eigentümer entmündigt
Photovoltaik und Cybersicherheit: Wo vernetzte Anlagen angreifbar werden, c’t 21/2026, S. 106
Bereits die Akzeptanz der fixen oder dynamischen Abregelung privater PV-Anlagen stößt auf meinen massiven Widerspruch. Selbst wenn in der Jahresbilanz eine 60-prozentige Deckung des Strombedarfes durch regenerative Energiequellen und in wenigen, zeitlich begrenzten Zeiträumen eine 85-prozentige Deckung allein durch PV stattfindet, wird nur der Stromverbrauch betrachtet, der durch zunehmende Elektrifizierung von Wärmeerzeugung und Verkehr ohnehin ansteigt. Weitere 80 Prozent zur Deckung des Gesamtenergieverbrauchs bleiben bei dieser Sichtweise außen vor.
Die völlig unsinnige Abregelung der Einspeisung mit quasi Enteignung der Betreiber ist also allein dem Interesse der fossilen Kraftwerksbetreiber sowie dem mangelhaften Netzausbau, Zubau von Großspeichern und Elektrolyseuren zur Bereitstellung von Regelenergie und Produktion von grünem Wasserstoff geschuldet.
Auch die Selbstverständlichkeit, mit der die Rollen der Wechselrichterzugänge hingenommen werden, mögen mir nicht wirklich einleuchten. Hier erhalten irgendwelche Solateure quasi hoheitliche Rechte, in das private Eigentum einzugreifen und den Eigentümer der Anlage zu entmündigen. Im schlimmsten Fall kann daraus resultieren, dass der Betreiber nach Insolvenz eines Solateurs überhaupt keine Kontrolle mehr über seinen Wechselrichter hat oder dass der Solateur identische Zugangsdaten für hunderte Anlagen verwendet. Beides haben wir bereits erlebt.
Claus P. Baumeister
Korrigiert viele Fehler
Alternde und zerkratzte Audio-CDs für die Ewigkeit archivieren, c’t 21/2026, S. 160
Ich nutze nach wie vor einen uralten Plextor PX-740A in Verbindung mit den PlexTools Pro XL. Da das 740A noch ein IDE-Laufwerk ist, musste ich mir dafür eine kleine Wandlerplatine zulegen. Da Windows 11 beim Booten manchmal zickt, stecke ich sie nur bei Bedarf ein. Dann aber läufts wie geschmiert. Ich habe noch kein Laufwerk gefunden, das mehr Fehler korrigiert als ein Plextor-Player.
Manfred Shita
Alternativloses von Microsoft
Schwerpunkt „Open Source statt Microsoft 365“, c’t 19/2026, S. 16 ff.
Ich versuche mich seit Jahren von Microsoft zu lösen: Linux als OS, private Nextcloud, erste Versuche mit OpenOffice & Co. Was mich bei MS am meisten nervt, ist die permanente Bevormundung durch neue Funktionen, die niemand braucht, die nicht richtig funktionieren oder sogar schädlich sind. Auf der Arbeit sind wir komplett im MS-Ökosystem verhaftet, also kann ich die Entwicklung gut beurteilen.
Es gibt aber ein, zwei Dinge, die bei MS alternativlos sind:
- Outlook in Verbindung mit Exchange: Da habe ich noch keine Alternative gefunden, welche die Themen E-Mail, Kontakte, Kalender und Aufgaben so gut und zuverlässig integriert. Aktuell nutze ich Ionos Business Mail – das ist im Vergleich dazu nichts. CalDAV und CardDAV sind keine wirklichen Alternativen.
- Excel: Als Excel-Power-User habe ich noch keine Alternative gefunden, die mich so viele Datenquellen mit großen Datenmengen anzapfen, verknüpfen und gleichzeitig unbedarften Usern zugänglich machen lässt. Also wenn es mal Outlook und Excel ohne Copilot und den SharePoint-Müll gibt, bin ich glücklich.
ErreUno
EU-Markt stärken
Es geht nicht nur um Microsoft oder sonstige US-Über- und -Abgriff-Software. Es geht darum, dass Europa sich in der wirtschaftlichen Welt behauptet, statt sich weiterhin in Abhängigkeit von Despoten oder kindlichen Präsidenten zu begeben. Wir müssen enger zusammenarbeiten und Innovation zu Ende bringen, statt sie zu verkaufen.
Der im Artikel genannte Weg ist richtig, wichtig und gut: Abkehr vom US-Datenraubzug und parallel durch vermehrte Nutzung europäischer Produkte den EU-Markt stärken, der mittlerweile der Wichtigste für die deutsche Wirtschaft ist.
Wer der EU den Rücken kehrt, geht den Bach runter. Wer US-Software nutzt, verkauft seine intimsten Daten an US-Datenheuschrecken. Wer allen alles verspricht, lügt.
linux-world
Adresse verbergen
Wie Sie sich gegen Betrug auf Kleinanzeigen schützen, c’t 18/2026, S. 104
Eventuell wäre noch der Hinweis praktisch gewesen, dass man bei PayPal anstelle der E-Mail-Adresse ja einen Alias wie @Beispiel verwenden kann.
Urs Weber
Ergänzungen & Berichtigungen
HP antwortet
High-End-Workstation HP Z4 G6i mit Nvidia RTX Pro 6000-Beschleuniger im Test, c’t 21/2026, S. 86
Kurz nach Redaktionsschluss hat sich HP zu unseren Nachfragen geäußert. Eine Konfiguration mit acht Speicherkanälen sei tatsächlich der teureren Z6-Workstation-Baureihe vorbehalten und für die günstigere Z4-Reihe nicht vorgesehen. Die Bestückung der zweiten M.2-SSD mit einem PCIe-4.0-x4-Modell wie im Testgerät komme in der Serie hingegen nicht vor.
Nicht für jeden
Neues Satellitenduo liefert frei verfügbare Karten zum Zustand der Pflanzenwelt, c’t 21/2026, S. 42
Das im Beitrag genannte kostenlose Visualisierungstool ESOV für Satellitenbilder ist Nutzern vorbehalten, die an ESA-Missionen zur Erdbeobachtung beteiligt sind.
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