BMW 7er: Einstieg in die Königsklasse - DER SPIEGEL
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BMW 7er Einstieg in die Königsklasse

Nach der Krönung der 7er-Baureihe mit dem Zwölfzylindermotor im 760 komplettiert BMW ab Frühjahr 2003 die Motorenpalette seines Flaggschiffs mit einem neuen Benziner-Basismodell in Normal- und Langversion.
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Angetrieben wird die 7er-Einstiegsversion 730i/730 Li von dem bekannten Drei-Liter-Reihensechszylinder, der damit als einziges Triebwerk in allen drei BMW-Limousinen-Baureihen vertreten ist. Die Leistung von 170 kW (231 PS) und 300 Newtonmeter Drehmoment wird wie bei allen anderen Modellen der 7er-Reihe durch ein Sechsgang-Automatikgetriebe mit Steptronic-Funktion übertragen. Damit spurtet die Limousine in 8,1 (Li: 8,3) Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 237 km/h. Verbrauchen soll der Wagen, der in Deutschland ab 61.500 Euro (Li: 67.800 Euro) angeboten wird, im EU-Schnitt 10,6 (10,7) Liter, außerdem soll er die EU4-Abgasnorm erfüllen.

Bereits die Basisausstattung verfügt über die Key-Memory-Funktion, mit der nach dem Öffnen automatisch die bei der letzten Fahrt gewählten Einstellungen von der Sitzposition bis zur Klimaeinstellung abgerufen werden. Das in der Mittelkonsole installierte iDrive-System mit Control-Display und Sprachsteuerung findet sich ebenso an Bord wie die Shift-by-wire-Technik, die den Gangwechsel über die Steptronic-Tasten im Lenkradkranz ermöglicht, die Komfort-Parkbremse, die über die Feststellfunktion hinaus automatisch das Wegrollen im Stop-and-go-Verkehr verhindert, oder die vorderen elektrisch verstellbaren Multifunktions-Komfortsitze. Daneben gibt es weitere Sonderausstattungen wie den Komfortzugang, der das Öffnen, Schließen und Starten des Wagens ohne Benutzung des Schlüssels erlaubt, die aktive Geschwindigkeitsregelung, Komfortsitze hinten, Fondbildschirm mit 6-fach DVD-Wechsler, iDrive-Controllersteuerung auch im Fond, ein HiFi-System oder ein integrierter Internetzugang.

Der 730Li unterscheidet sich vom 730i durch 14 Zentimeter längeren Radstand, der den Fondpassagieren eine größere Beinfreiheit ermöglicht, Lederpolsterung, elektrische Sonnenschutzrollos für die Heckscheibe und die hinteren Seitenscheiben sowie durch die serienmäßige Niveauregulierung mit Luftfederung an der Hinterachse. Sicherheitstechnisch fährt auch der Basis-7er serienmäßig mit dem aktiven Fahrwerk "Dynamic Drive", das Unebenheiten auf der Straße ausfiltern als auch die Wankneigung in Kurven reduzieren soll, sowie mit allen BMW-eigenen Regelsystemen wie DSC (Dynamische Stabilitäts Control), DTC (Dynamische Traktions Control) und DBC (Dynamische Bremsen Control).