Roadster MG TF Cool Britannia
Aber wer stört sich schon an scheinbar willkürlich zusammengesetzten Buchstaben, wenn das Auto, das sie bezeichnen, richtig gut aussieht. Und das darf man dem MG TF wohl attestieren. Er ist nicht überkandidelt, nicht besonders aggressiv und schon gar nicht extravagant. Aber die Proportionen wirken zeitlos, stimmig, elegant geformt und passen zu einem kompakten Sport-Cabriolet.
Neben der Gestaltung mit dem weit um die Frontpartie herumgezogenen Bug-Stoßfänger, den kleinen Rundscheinwerfern unter Klarglas, dem beinahe beiläufig gestylten Kühlergrill und den dezenten Seitenschwellern wurde vor allem unter der Blechhaut kräftig verändert.
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Das Fahrwerk zum Beispiel ist komplett neu und soll jetzt für noch mehr Straffheit sorgen, verspricht MG Rover. Die Karosserie liegt um einen Zentimeter tiefer als beim Vorgängermodell, die Lenkung wurde direkter abgestimmt.
Der MG TF wird als Einstiegsmodell mit einem 1,6-Liter-Vierzylinder (115 PS/ 85 kW) angeboten. Wer mehr Vortrieb wünscht, für den gibt es zwei 1,8-Liter-Vierzylinder mit 135 oder 160 PS (100 kW/118 kW). Außerdem bieten die Briten in Verbindung mit dem 1,8 Liter Motor eine stufenlose Steptronic-Schaltautomatik an (dann 120 PS/89 kW). Je nachdem, welche Maschine unter der Haube sitzt, sollen Höchstgeschwindigkeiten zwischen 190 und 220 km/h möglich sein.
Damit die Neuheit auch auffällt, kann das Faltverdeck des neuen Autos außer in schwarz auch in den Farben blau, grau und grün bestellt werden. Ab April, also passend zur neuen Cabrio-Saison, kommt der Wagen zu den deutschen Händlern.