Dossier Energie
Ausgewählte Artikel
Energie: Wälder im Tank
Als erstes Land der Welt will sich Schweden bis 2020 vom Erdöl unabhängig machen. In den lokalen Kraftwerken wird fast nur noch Holz verfeuert. Und schon bald sollen sämtliche Autos mit Alkohol angetrieben werden. Ist die Schnapsidee ein Modell für den Rest der Welt?
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(aus: DER SPIEGEL 12/2006)
Comeback eines Ladenhüters
Noch vor wenigen Jahren galt Kohle als Brennstoff ohne Zukunft. Doch neuerdings steigt die Nachfrage wieder. Gegenüber Erdöl und Erdgas hat das schwarze Gestein einen entscheidenden Vorteil: Die Vorräte sind über die ganze Welt verteilt, leicht abzubauen und nahezu unbegrenzt.
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(aus: SPIEGEL special 5/2006)
Der Fluch der Ressourcen
Ausgerechnet in jenen Staaten, die gewaltige Vorkommen an Öl, Gas oder Edelmetallen besitzen, herrschen Armut, Korruption und Misswirtschaft. Ginge es den Menschen in Nigeria, im Kongo oder in Russland ohne Rohstoffe besser?
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(aus: DER SPIEGEL special 5/2006)
Energiepolitik: Listiger Vorschlag
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat Geheimgespräche mit der Industrie über die Zukunft der Kernkraft begonnen. Am Ende könnte ein Abschied vom rot-grünen Abschaltplan stehen.
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(aus: DER SPIEGEL 21/2006)
Reden und Positionen
Rede des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie Michael Glos anlässlich der 13. "Handelsblatt"-Jahrestagung Energiewirtschaft
Das globale Energie-Szenario hat sich in den letzten Jahren deutlich zugespitzt: Die Nachfrage nach Energie steigt weltweit; mit den Schwellenländern China und Indien sind neue große Energie-Nachfrager hinzugekommen. Die Energiepreise sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Der allgemeine "Run" auf die knappen Energierohstoffe verschärft die Situation für ohnehin rohstoffarme Länder wie Deutschland. Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, entwirft ein aus seiner Sicht zukunftsfähiges Energieprogramm.
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www.bmwi.de )
Innovativ für Wirtschaft und Umwelt - Rede des Bundesumweltministers Sigmar Gabriel auf der Innovationskonferenz im Oktober 2006
Der SPIEGEL beschreibt in seiner Ausgabe 37/2006 einen zunehmenden "Weltkrieg um Wohlstand". Darauf Bezug nehmend fordert Bundesumweltminister Sigmar Gabriel Ökologie und Ökonomie nicht mehr gegeneinander auszuspielen, sondern sie als zwei Seiten einer Medaille zu begreifen - gerade in der Energiepolitik.
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www.bmu.de )
Zwischen Versorgungssicherheit und Klimaschutz - Ein Gespräch zwischen Reinhard Loske und Klaus Rauscher
Die Rohstoffe für Energie werden immer knapper und teurer. Dazu kommt das Treibhausproblem. Alles nur eine Frage des Energiemixes? Der Umweltexperte und stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Reinhard Loske diskutierte darüber mit Klaus Rauscher, Vorstandsvorsitzender von Vattenfall Europe, dem drittgrößten Energieunternehmen Deutschlands.
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www.gruene-bundestag.de )
"Wettbewerb entsteht nicht auf Knopfdruck" - Interview mit dem Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Michael Glos
Vor dem zweiten Energiegipfel hat Michael Glos die hohen Strompreise bei weiter sinkenden Kosten für Öl und Gas kritisiert. Die Preise an der Strombörse in Leipzig seien weit über die Erzeugungskosten hinaus gestiegen, sagte Glos. Um hier gegenzusteuern, plädierte der Minister für eine schärfere Aufsicht von marktbeherrschenden Unternehmen im Kartellrecht.
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www.cdu.de )
"Endlagerkonzept endlich vorlegen" - Rede von Renate Künast zur Endlagerdebatte
Renate Künast fordert von der Großen Koalition, zügig mit der Suche nach einem Endlager für Atommüll in Deutschland zu beginnen und einen Gesetzesentwurf vorzulegen, der deutlich macht, wie nach dem geplanten Atomausstieg im Jahr 2030 der radioaktive Abfall gelagert werden kann. Sie nennt die Bedingungen, die an ein solches Endlager gestellt werden müssen.
(
www.gruene-bundestag.de )
Dokumente im Internet
- Natürlicher Treibhauseffekt
- Durch den Menschen verursachter Treibhauseffekt
- Schäden für Natur und Menschen
- Weiterer Anstieg des CO2-Gehalts prognostiziert
- Klima hat sich bereits verändert
- Klimaänderungen in den letzten 100 bzw. 1000 Jahren
- Treibhausgasemissionen weltweit rasch und nachhaltig reduzieren
www.gruene-bundestag.de
Effizient und Erneuerbar - Sozialdemokratische Strategien zur Energie- und Klimapolitik
Vorschläge von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und Hubertus Heil, dem Generalsekretär der SPD, für eine integrierte Energie- und Klimapolitik im Rahmen der EU- und G8-Präsidentschaft im Januar 2007.
www.spd.de (PDF-Dokument)
Leporello zu Energie und Umwelt
Das Konzept der CDU für eine sichere, preisgünstige und umweltfreundliche Energieversorgung.
www.cdu.de (PDF-Dokument)
Wörlitzer Erklärung 2005 - Weg vom Öl
"Auf dem Weg ins postfossile Zeitalter" - In ihrem Fraktionsbeschluss legen Bündnis 90/Die Grünen fest, wie sie die Abhängigkeit Deutschlands vom Erdöl verringern wollen: mit Effizienzsteigerung und Energiesparen.
www.gruene-bundestag.de
Energiewirtschaftsgesetz
Mit der zweiten Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) setzt die Bundesregierung das EU-Gemeinschaftsrecht für die leitungsgebundene Energieversorgung in nationales Recht um. Zweck des EnWG ist die "möglichst sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche leitungsgebundene Versorgung der Allgemeinheit mit Elektrizität und Gas" (§1,1 EnWG). Ferner dient die Regulierung der Elektrizitäts- und Gasversorgungsnetze den Zielen der Sicherstellung eines wirksamen und unverfälschten Wettbewerbs [...] und der Sicherung eines langfristig angelegten leistungsfähigen und zuverlässigen Betriebs von Energieversorgungsnetzen.
http://de.wikipedia.org oder
www.gesetze-im-internet.de
Pulheimer Manifest für eine Energieversorgung ohne Braunkohle
Die Unterzeichnenden des Pulheimer Manifests für eine Energieversorgung ohne Braunkohle fordern den geordneten, aber raschen Ausstieg aus der die Umwelt belastenden Kohlenutzung. Alle Planungen zum Bau neuer Braunkohlekraftwerke sollen demnach beendet und die Braunkohlegewinnung gestoppt werden.
www.greenpeace.de (PDF-Dokument)
Schwarzbuch Versorgungssicherheit
Greenpeace analysiert und kritisiert in ihrem im März 2006 veröffentlichten "Schwarzbuch Versorgungssicherheit" den deutschen Energiemarkt. Behandelt werden die Themen Öl und Gas, Kohle, Atomenergie, Erneuerbare Energien sowie die Monopolstellung der Energieanbieter. Am Ende steht ein Zehn-Punkte-Plan für eine nachhaltige Energieversorgung. Der Begriff "Schwarzbuch" spielt auf das sogenannte "Grünbuch" der europäischen Gemeinschaften für eine nachhaltige, wettbewerbsfähige und sichere Energie an.
www.greenpeace.de (PDF-Dokument)
Broschüren und Publikationen
Fluter.de (Das Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung): Was wir brauchen - Energie
Rolltreppe fahren und Kaffee kochen, Musik hören und die Heizung aufdrehen - alles selbstverständlich. Aber wie lange noch? Es ist schließlich kein Geheimnis, dass der Menschheit die Öl-, Erdgas- und Kohlevorkommen nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen. Diskussionen über die Effizienz erneuerbarer Energien werden seit Jahren geführt, besonders seit in Deutschland der Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen wurde. Das Jugendmagazin "Fluter" sucht nach Antworten, die Orientierung geben, und stellt neue Ideen, mutige Menschen und Geschichten vor. Dazu liefert das Heft eine Menge Energiespartipps für den Hausgebrauch.
www.bpb.de
Energiedaten - Nationale und Internationale Entwicklung
Die "Energiedaten" sind eine Sammlung aktueller Daten zur Energieversorgung aus zuverlässigen nationalen und internationalen Quellen. Sie sollen zum Verständnis der komplexen Zusammenhänge und zur Beantwortung wichtiger Fragen rund um Deutschlands Energieversorgung beitragen.
www.bmwi.de
Umweltpolitik
Welches sind die umweltpolitischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts? Wer sind die Akteure dieser Politik auf regionaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene?
www.bpb.de
20 Jahre Tschernobyl
Die Szenarien der vom Menschen verursachten Erderwärmung scheinen zu einer Renaissance der Atomenergieerzeugung zu führen. Atomenergie wird, so die Bundeszentrale für politische Bildung, aber nur dann demokratieverträglich eingesetzt werden können, wenn sie mit erheblichen Sicherheitsrisiken gesellschaftliche Akzeptanz erlangt.
www.bpb.de