Fotografie: Bullige Bilder - DER SPIEGEL
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Fotografie Bullige Bilder

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit: Zwei Jahre lang sucht Robert Schlotter nach dem perfekten Filmstreifen. Als er bewegte Bilder eines Stierkampfs fand, projizierte er sie an eine Wand - nur um sie wieder abzufotografieren. Seltsam schön.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Zwei Jahre lang hat Robert Schlotter, 26, Flohmärkte durchstöbert, um Super-8-Filme von Stierkämpfen zu finden - auf der Suche nach der perfekten Szene. "Dabei ging es mir nicht um den Kampf an sich", sagt der Fotografiestudent der FH Bielefeld. "Ich wollte die Kraft und die Bewegung darstellen, die von dem Tier ausgeht."

Das sei auch der Grund, warum der Stier auf den Bildern ohne den Torero zu sehen ist, sondern nur mit dem Tuch, dem "capote". Schlotter hat das Motiv direkt von der Leinwand abfotografiert, während der Super-8-Film lief. "Es war sehr schwierig, den richtigen Moment abzupassen", sagt er.

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