Schnappschuss-Maschinen: Zehn Digicams im Test - DER SPIEGEL
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Schnappschuss-Maschinen Zehn Digicams im Test

Urlaubszeit ist Bilderzeit, fehlt nur noch die richtige Digitalkamera, um die Ferienerlebnisse festzuhalten. Aber welches Modell nehmen? Das Magazin "digital home" hat zehn Kompaktmodelle getestet, die das Fotografieren besonders leicht machen sollen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Auf dem Kameramarkt ist wie überall, wo Digitaltechnik eine entscheidende Rolle spielt, viel passiert: Wahre Pixelboliden mit einer Ausstattung von bis zu sieben Millionen Bildpunkten auf dem CCD-Sensor sind schon zu Einstiegspreisen zu haben, andere trumpfen mit Sonderfunktionen wie Video- und Tonaufzeichnung sowie speziellen Maßnahmen gegen verwackelte Fotos auf.

Starke Orientierung aufs Design findet ebensolchen Anklang wie die problemlose Anbindung an die verschiedenen Peripheriegeräte wie PC, TV und Drucker. Ausgeklügelte Motivprogramme sorgen in jeder Situation für gute Bildergebnisse, die intelligente Vollautomatik erspart den Dreh am Schalter und das Stöbern im Menü.

Endlich Erwachsen

Einige ärgerliche Kinderkrankheiten vergangener Zeiten haben die Kameras glücklicherweise zum größten Teil abgelegt: Die schlimmste war sicherlich die lange Auslösezeit, d.h. die oft quälend langen Sekunden, welche manche Kamera vom Drücken des Auslösers bis zur eigentlichen Aufnahme benötigte. Dieses schnappschussfeindliche Verhalten gehört bei Markengeräten nunmehr ebenso der Vergangenheit an wie die früher oft unbefriedigende Akkuleistung.

Wie erwachsen selbst die günstigen Einsteigermodelle geworden sind, hat "digital home" unter praxisgerechten Bedingungen nachgemessen: Mit einer vollen Akkuladung musste jede Kamera zeigen, wie oft sie den Druck auf den Auslöser zulässt, und zwar mit eingeschaltetem Display, aktiviertem Blitz und regelmäßig betätigtem Zoom.

Dass gute Bilder nicht mit reiner Pixelstärke zu erreichen sind, sollte sich mittlerweile hinlänglich herumgesprochen haben; ebenso, dass eine gute Optik mindestens den gleichen Beitrag leistet. Wie das Zusammenspiel von Optik und Elektronik bei den aktuellen Lifestyle-Kameras funktioniert, lesen Sie auf den nächsten Seiten.

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