Irak-Mission: US-Militärs fürchten Killer aus dem Ausland - DER SPIEGEL
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Irak-Mission US-Militärs fürchten Killer aus dem Ausland

49 US-Soldaten wurden seit dem offiziellen Kriegsende im Irak bei Überfällen und Selbstmordattentaten getötet. Die Amerikaner machen dafür aber nicht nur Anhänger des Ex-Diktators Saddam Hussein verantwortlich, sondern zunehmend auch ausländische Terroristen.
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Der Irak werde immer mehr zu einem "Magneten für Terroristen aus dem Ausland", sagte der Kommandeur der US-Bodentruppen, General Ricardo Sanchez gegenüber CNN. Für diese Extremisten seien die Amerikaner ein Gelegenheitsziel, sagte Sanchez. Über die Nationalität der an den Untergrund-Aktivitäten angeblich beteiligten Terroristen sagte er nichts. Es gebe auch keine Hinweise darauf, von welchem Land die Extremisten unterstützt würden.

"Wir haben da terroristische Aktivitäten, wir haben da Leute aus der früheren Führungsschicht des Regimes, wir haben da Kriminelle, und wir haben einige bezahlte Killer, die unsere Soldaten täglich attackieren", schilderte Sanchez die Probleme der Amerikaner. Seit dem offiziellen Ende der Kampfhandlungen im Irak-Krieg am 1. Mai sind mindestens 49 US-Soldaten bei Überfällen im Irak getötet worden.

Bei der Suche nach Saddam Hussein wurden unterdessen am Sonntag in Bagdad fünf Iraker getötet. Der amerikanische Radiosender Voice of America berichtete, die US-Soldaten hätten auf die Insassen von zwei Autos in der Nähe eines möglichen Verstecks von Saddam gefeuert. Ziel der Operation war ein Haus eines einflussreichen irakischen Stammesfürsten im Villen-Vorort Mansur.

In Saddams Heimatstadt Tikrit sei der neue Sicherheitschef des ehemaligen Präsidenten den US-Soldaten nur knapp entkommen, berichtete CNN. Es habe sehr verlässliche Geheimdienstinformationen gegeben, dass sich Saddam dort aufgehalten habe. Saddam sei "auf der Flucht". Es werde vermutet, dass er in der Gegend von Tikrit sei und alle zwei bis vier Stunden seinen Aufenthaltsort wechsele.