Die Journalistin: Ins Gesicht geschlagen - DER SPIEGEL
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Die Journalistin Ins Gesicht geschlagen

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Im November 2006 griffen Neonazis im brandenburgischen Blankenfelde die Journalistin Andrea Röpke und einen Fotografen an - mitten in einem gut besuchten Supermarkt. Sie sei gezielt ins Gesicht geschlagen worden, sagte Röpke "tagesschau.de". Die Polizei sei erst nach 45 Minuten eingetroffen.

Der Fall zeigt, dass vor allem jene Journalisten ins Visier von Neonazis geraten, die kontinuierlich über die rechte Szene berichten. Röpkes aufwendige Insider-Recherchen aus dem Neonazi-Milieu wurden unter anderem auch im SPIEGEL veröffentlicht.

Der Vorfall sollte nicht die einzige bedrohliche Begegnung mit Rechtsextremen bleiben. Im Januar 2007 berichtete die "tageszeitung", dass Andrea Röpke vor ihrer Haustür aufgelauert wurde. Dem Bericht zufolge öffnete ihre Nichte die Tür, vor der ein Neonazi im dunklen Outfit stand. "Wohnt hier Andrea Röpke?" fragte er. Als sie an die Tür trat, drohte er: "Wir gucken uns das hier genau an." Auf der Straße wartete ein Auto mit drei Neonazis.

Einen "plumpen Einschüchterungsversuch" nennt Röpke den Zwischenfall gegenüber SPIEGEL ONLINE. Sie sei danach noch mehrfach Opfer rechtsextremer Bedrohung geworden, erzählt die Journalistin: "Als ich vom Attentat auf den Passauer Polizeipräsidenten erfuhr, wurde mir ganz schön mulmig."

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