Forsa-Umfrage: Union klettert auf besten Wert seit einem Jahr - DER SPIEGEL
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Forsa-Umfrage Union klettert auf besten Wert seit einem Jahr

Schwarz-Gelb holt in der Wählergunst weiter auf - allein dank der Union, die in einer neuen Umfrage mit 37 Prozent auf den höchsten Wert seit Dezember 2009 steigt. Die Liberalen verharren bei vier Prozent. SPD und Grüne liegen zusammen allerdings noch knapp vorn.
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Regierungslager

Hamburg - Die Union hat ihren Aufwärtstrend in der Wählergunst fortgesetzt. In einer Forsa-Umfrage im Auftrag von "Stern" und RTL gewannen CDU/CSU zum dritten Mal in Folge einen Punkt hinzu und erreichten mit 37 Prozent ihren besten Wert seit Mitte Dezember 2009. Der Koalitionspartner FDP verharrte indes bei vier Prozent und müsste weiter um den Wiedereinzug ins Parlament bangen. Trotz der Schwäche der Liberalen kommt das damit zusammen auf 41 Prozent und liegt damit nur noch zwei Punkte hinter SPD und Grünen (insgesamt 43 Prozent). Vor drei Monaten hatte Rot-Grün in der wöchentlichen Umfrage noch einen Vorsprung von zwölf Punkten und damit eine absolute Mehrheit erreicht.

Die SPD fiel in der Umfrage im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 23 Prozent und damit exakt auf ihr Ergebnis bei der vorigen Bundestagswahl. Die Grünen hielten sich bei 20 Prozent, die Linke stagniert bei neun Prozent. Für "sonstige Parteien" würden sieben Prozent der Wähler stimmen. Für die repräsentative Erhebung befragte Forsa vom 17. bis 21. Januar 2502 Bürger.

Forsa-Chef Manfred Güllner sagte dem "Stern", der Auftrieb für die Union sei vor allem Bundeskanzlerin Angela Merkel zuzuschreiben. Die CDU-Chefin habe es erstmals geschafft, ihrer Partei eine Identität zu geben, etwa mit ihrer Rede auf dem Karlsruher Parteitag im November, als sie das konservative Profil ihrer Partei schärfte und klare Grenzen zu den Grünen zog. Die FDP bleibt laut Güllner dagegen ein Schwachpunkt der Regierung: Auf die Frage, welche Koalition ihrer Ansicht nach am besten für Deutschland sei, würden der Umfrage zufolge nur noch 16 Prozent Union und FDP nennen, 21 Prozent bevorzugten eine große Koalition. Hier schlage sich eindeutig der Unmut über die FDP nieder, sagte Güllner.

ffr/AFP