Huber: Bayern will nicht für Expo-Krise zahlen - DER SPIEGEL
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Huber Bayern will nicht für Expo-Krise zahlen

Von den Forderungen aus Niedersachsen, alle Bundesländer sollten sich an den Defiziten der Expo in Hannover beteiligen, hält Erwin Huber wenig. Schließlich sei der frühere Ministerpräsident Gerhard Schröder an dem Besucherschlamassel schuld, so der Leiter der bayerischen Staatskanzlei.
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Osnabrück - In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Huber (CSU), das Gastland der Expo leide unter einem Konzept, das der heutige Bundeskanzler mitzuverantworten habe. Man könne Niedersachsen daher nur raten, sich an seinen ehemaligen Regierungschef zu wenden, "damit er für seine Erblast politisch gerade steht".

Derzeit wird mit einem Fehlbetrag von bis zu 1,8 Milliarden Mark gerechnet. Bisher sei nicht erkennbar, dass Schröder für sein Expo-Konzept, das finanziell nicht aufgehe, Verantwortung übernehme, sagte Huber weiter. Für Schröders Heimatland müsse das besonders bitter sein, weil der Kanzler gerade "Milliardengeschenke" zur Durchsetzung der Steuerreform gemacht habe und Niedersachsen trotz Zustimmung zur Reform leer ausgegangen sei.

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