Luigi Pantisano: Carsten Linnemann lehnt Entschuldigung ab - DER SPIEGEL
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Äußerung über »faschistische Politik« der CDU Linnemann lehnt Pantisanos Entschuldigung ab und spricht von »Unverschämtheit«

Nach seinem CDU-AfD-Vergleich rudert der neue Linkenchef Luigi Pantisano zurück. Bei CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann findet das jedoch keinen Anklang.
CDU-Generalsekretär Linnemann
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Halil Sagirkaya / Anadolu / AFP

Nach seinen Äußerungen über eine »faschistische Politik« der CDU wollte der neu gewählte Linkenchef Luigi Pantisano mit einer Entschuldigung die Wogen glätten. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat die Entschuldigung nun aber abgelehnt. »Von ›verkürzt‹ zu sprechen, ist eine Unverschämtheit«, sagte Linnemann der »Bild«-Zeitung . Er fügte hinzu: »Die Aussage von Herrn Pantisano war glasklar. Jetzt versucht er, sich mit ›verkürzt‹ rauszuwinden.«

Pantisano hatte am Vormittag der Nachrichtenagentur dpa gesagt: »Meine Aussage, es gebe derzeit keinen Unterschied zwischen der Politik der CDU und der AfD, war verkürzt und in dieser Form falsch.« Er fügte hinzu: »Dafür bitte ich um Entschuldigung, insbesondere bei denjenigen in der CDU, die immer wieder die Notwendigkeit einer klaren Brandmauer zur AfD betonen.«

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Linnemann bekräftigte daraufhin in der »Bild«-Zeitung: »Nicht zuletzt hat der Parteitag am letzten Wochenende gezeigt: Die Linke ist geschichtsvergessen.« Er ergänzte: »Wer Christdemokraten mit Faschisten gleichsetzt, verharmlost den Horror und die Gräueltaten des Faschismus.« Pantisano habe sich selbst zum Protagonisten der neuen linken Radikalen gemacht. »Wer so eines Geistes Kind ist, darf keine Verantwortung in unserem Land tragen«, sagte Linnemann.

sol/dpa