Manuela Schwesig kritisiert Streichung von Hautkrebs-Screenings als Kassenleistung - DER SPIEGEL
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Kritik an Warken Schwesig kritisiert Streichung von Hautkrebs-Screenings als Kassenleistung

Zweijährlich mögliche Hautkrebs-Screenings sollen künftig nicht mehr von den Kassen bezahlt werden, wenn keine Symptome vorliegen. Widerspruch kommt von der SPD-Politikerin Schwesig, die selbst eine Krebserkankung überstand.
Ministerpräsidentin Schwesig: »Prävention stärken und nicht schwächen«
Ministerpräsidentin Schwesig: »Prävention stärken und nicht schwächen«

Ministerpräsidentin Schwesig: »Prävention stärken und nicht schwächen«

Foto: Christoph Soeder / EPA

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) kritisiert das Vorhaben von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), die Hautkrebsvorsorge als Kassenleistung einzuschränken. »Das Hautkrebs-Screening zu streichen, ist völlig falsch«, sagte sie der »Bild am Sonntag«. »Bei der Bekämpfung von Krebs ist die Früherkennung entscheidend. Wir müssen Krebs bekämpfen. Die Zahlen für Hautkrebs sind alarmierend. Wir müssen Prävention stärken und nicht schwächen.«

Schwesig, die selbst eine Brustkrebserkrankung überstanden hat, betonte: »Es ist richtig, dass die Bundesregierung eine Gesundheitsreform plant. Die Krankenkassenbeiträge können nicht immer weiter steigen. Aber die muss auch gerecht und vernünftig sein.«

Nach den Plänen von Warken soll die bisher alle zwei Jahre mögliche Hautkrebsvorsorge auch ohne Symptome nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden.

mbo/dpa

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